10 Kommentare

  1. Donnerwetter gratuliere das ist Dir ein sehr guter Artikel gelungen.
    Jetzt kommt noch alles darauf an, dass wir wieder lernen, dass die Liebe zwischen Mann und Frau so groß ist dass daraus eine eigene Person wird. Dann haben wir den Himmel auf Erden.

  2. jochen

    Soweit ein guter Artikel … Ausser das der letzte Teil dem vorhergegangenen wiederspricht.

    Zitat: „Man brauche sich nur mal die Natur genau anzusehen um darin ein Werk eines Schöpfers erkennen zu können (vorausgesetzt man will das überhaubt)“

    Dabei heißt es weiter oben:
    “ Die Evolutionstheorie ist eine wissenschaftliche Theorie, die zumindest teilweise (aber eben nicht in allen Punkten!) empirisch belegt ist und sollte eigentlich (im Idealfall) frei von weltanschaulichen Grundannahmen sein (z.B., ob es einen Gott gibt bzw. geben kann oder nicht).

    Ich bin auch Christ, denke aber das hier sehr genau unterschieden werden muss. Das erste Zitat ist nämlich nicht wissenschaftlich und kann es nie sein.

  3. @Jochen:
    Das mit dem Widerspruch kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen.

    Das erste Zitat bezog sich ja auf die Aussage, dass „der christliche Glaube eben nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, sonder auf göttlicher Offenbarung. „. Hier ging es also gerade NICHT um Wissenschaftlichkeit (im Gegensatz zur Evolutionstheorie).
    Von dem her kann ich Deinen letzten Satz auch nur bestätigen.

    Oder habe ich Dich da irgendwie missverstanden?

    • jochen

      @steffan:

      Naja aber genau das ist doch der Wiederspruch:

      Laut deinem Bericht geht Herr Prof. Scherer argumentativ wie folgt vor:

      1. Aussage: Der christliche Glaube beruht auf Offenbarung (Nicht auf Tatsachen)
      2. Aussage: Die Wissenschaft beruht auf Tatsachen (Nicht auf Offenbarung)
      …………..
      Schluss: Wenn man sich die Natur genau anschaut erkennt man darin das Werk des Schöpfers.

      Dieser Schluss darf aus den vorherigen Aussagen nicht gezogen werden. Das ist der Wiederspruch auf den ich hinweisen wollte.

  4. Ach das finde ich aber sehr interessant und ziemlich verrückt!

    Die Augen eines einzelnen Menschen haben keine Wissenschaftlichkeit!

    Mit welchen Augen guckt den ein sogenannter Wissenschaftler? Nicht mit seinen Augen? Verheerend wird es allerdings dann, wenn er die Brille des Hasses und der Einteilung von gut und böse aufgesetzt hat.

    Dann Gnade uns Gott. Dann bleibt kein Auge trocken und es wird überall Heulen und Zähne knirschen sein.

    Es kommt also immer auf den Menschen an und wie er sich selber versteht. Denn wie man in den Wald (das Leben) hereinruft, so schallt es heraus. Setzen wir uns also erst einmal Gottes Brille auf und stellen fest und alles war gut sogar sehr gut. Dann kann getan werden, was getan werden muss.

  5. @Jochen:
    Da hast Du mich bzw. Prof. Scherer missverstanden.
    Die 1. und 2. Aussage von Dir ist richtig. Den von Dir genannten Schluss habe ich aber m.E. nicht gezogen (oder wie kommst Du darauf?).

    Ich zitiere nochmal aus meinem Betrag:

    Prof. Scherer machte übrigens am Schluss seines Vortrags deutlich, dass der christliche Glaube eben nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, sondern auf göttlicher Offenbarung. Man brauche sich nur mal die Natur genau anzusehen, um darin ein Werk eines Schöpfers erkennen zu können (vorausgesetzt man will das überhaupt).

    Das war also lediglich ein Schlussgedanke, der nichts beweisen soll und auch nicht kann. Dass man in der Natur das Werk eines Schöpfer erkennen kann ist keine wissenschaftliche Aussage, sondern eine Meinung (die ich im Übrigen teile). Man MUSS nicht zu diesem Schluss kommen, aber man KANN.

    • jochen

      Ah ok! Darauf wollte ich hinaus! Wir sind einer Meinung und alles ist geklärt! Es liegt evtl. an der Formulierung?! Auf jeden Fall ein guter Artikel … und danke für das Gespräch!

      Einen schönen Tag noch!

  6. >>Dass man in der Natur das Werk eines Schöpfer erkennen kann ist keine wissenschaftliche Aussage, sondern eine Meinung (die ich im Übrigen teile). Man MUSS nicht zu diesem Schluss kommen, aber man KANN.<<

    @ Stef,
    wenn Du jetzt noch Deine Wankelmütigkeit aufgeben kannst und Dich an Christus festhältst und Dich danach richtest was Jesus getan und gesagt hat, dann ist alles okay.
    Ich sage zu Atheisten: "Sie brauchen nicht an Gott glauben, das tue ich für sie mit. Nur sie können keinen einzigen Schnaufer tun ohne ihn."
    Ich glaube damit ist die größtmöglichste Toleranz gegeben ohne sich in irgendeiner Form anzubiedern oder Zwang auszuüben, womit die Christen ja so regelmäßig schön in Verruf geraten und sich auch immer wieder in die Haare kriegen. Den Anderen anders sein lassen als mich und auch etwas anderes glauben lassen als ich es glaube, entspricht der Freiheit eines Christen.
    Festzustellen, ich glaube und sehe es anders als Du, es interessiert mich aber, wie Du zu Deiner Meinung kommst und welche Konsequenzen sich daraus ergeben scheint mir eine wesentliche Haltung und eine Notwendigkeit für das menschliche Überleben auf diesem Planeten zu sein.

  7. Bee

    @Rote Gräfin:
    Naja, ich sehe nicht wo Stef wankelmütig ist.
    Sicher ist Toleranz eine schöne Sache, aber ich finde man muss auch klare Grenzen ziehen, sonst landen wir irgendwann beim Kult der Internationalen Standard Gottheit. Ich wüßte nicht wo gerade der christliche Glaube jedem die Freiheit lässt sich seinen eigenen Gott zu basteln.

  8. @ Bee
    Das musst Du auch nicht sehen. Es reicht wenn ich es sehe und schreibe, was ich sehe.
    Ansonsten verstehe ich nicht was Du in dem Rest Deines Kommentars mir mitteilen möchtest.
    Möchtest Du es mir noch etwas genauer erklären?

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