Über die wahren Schätze

Es ist gut zu wissen, was das Ziel im Leben ist. Denn ansonsten treffen wir möglicherweise nachteilige Entscheidungen und setzen falsche Prioritäten.

Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786-1859), Priester, Pfarrer von Ars, schreibt über die wahren Schätze folgendes:

Die Welt vergeht, wir vergehen mit ihr. Könige, Kaiser, alles vergeht. Wir werden von der Ewigkeit verschlungen und kommen nicht wieder. Es geht nur um das Eine: die Rettung der armen Seele. Die Heiligen waren nicht an die Güter der Welt gebunden, den Gütern des Himmels galt ihr Denken. Die Menschen der Welt dagegen denken nur an den Augenblick. Wir müssen es machen wie die Könige. Wenn sie den Thron zu verlieren drohen, bringen sie ihre Schätze in Sicherheit – die warten dann schon auf sie! Ebenso handelt ein guter Christ: er schickt alle seine guten Werke voraus ans Tor des Himmels […] Die Erde ist nur eine Brücke über das Wasser, sie dient nur dazu, unseren Füßen einen Halt zu geben. Wir sind auf der Welt, aber nicht von der Welt, denn wir sagen doch stets: „Unser Vater im Himmel […]“ Unsere Belohnung dürfen wir also erst erwarten, wenn wir zu Hause sind: im Haus des Vaters. (Ausgewählte Gedanken des hl. Pfarrers von Ars, zitiert aus Evangelium Tag für Tag)

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