Über den Heiligen Geist

Dass Gott nicht einfach nur eine eindimensionale Person ist wie wir Menschen, sondern „dreifaltig“, bestehend aus Gott, dem Vater, Gott dem Sohn und Gott, dem Heiligen Geist ist schon schwer zu verstehen. Dass der Vater, den Sohn „gezeugt“ (nicht geschaffen) kann man vielleicht noch nachvollziehen. Aber was ist dann der Hl. Geist, der uns Christen in der Taufe und vertiefend in der Firmung geschenkt wurde? Und wie wirkt sich der Hl. Geist aus?  [Read more…]

Das Königreich Gottes

Am Wochenende war ich beim Freundestreffen des Gebetshauses Augsburg. Es war mal wieder sehr inspierend. Beim Vortrag von Johannes Hartl ging es darum, dass es zwei Realitäten gibt: Die sichtbare Welt und das unsichtbare Königreich Gottes mit seiner ganz eigenen Logik. Selbst der damalige jüdische Lehrer Nikodemus musste das noch (von Jesus) lernen (vgl. Joh 3,1ff)

Leider werden solche grundlegende Themen in der Kirche selten bis gar nicht behandelt. Denn selbst für viele Pfarrer gibt es eigentlich nur die sichtbare Welt mit den dort vorzufindenen Wahrheiten und Regeln. Dann ist aber natürlich klar, dass sich kaum jemand für die Kirche interessiert, wenn es dort nichts Neues zu lernen und zu erfahren gibt. Das Königreich Gottes ist aber anders und dort gibt es auch andere (oder weitere) Wahrheiten und andere Prioritäten. Ein sehr spannendes Thema, bei dem es sich lohnt tiefer zu schürfen. 

Echtes Christsein ist herausfordernd! 

Was Jesus über das Christsein in Joh 15,18-21 sagt ist bereits alles andere als einfach nur ermutigend und klingt völlig anders als was wir meistens in der Kirche hören.  [Read more…]

Über die Gefahr der „modernen Bibelwissenschaft“ 

In meinem letzten Blogbeitrag „Wahre Liebe“ ging es um den „Guten Hirten“ (Joh 10,11f). Im engeren Sinn ist damit Jesus selbst gemeint, im weiteren jeder geistliche Leiter, der die Menschen tatsächlich zu Gott führt und nicht nur bloß beliebt bei den Menschen sein will. Anlass für diesen kurzen Artikel war der Unsinn, den viele heutige Theologen, aber auch Geistliche – aus verschiedenen Gründen – in Vorträgen, Predigten oder auch Büchern von sich geben. Oft werden da direkt oder indirekt  jahrhundertealte kirchliche Glaubenslehren als veraltet und falsch verworfen. Begründet wird das oft mit „neuen Erkenntnissen“ der modernen Bibelwissenschaft.

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Wahre Liebe 

In Joh 10,11ff spricht Jesus von der wahren Liebe, von der wahren Liebe eines geistlichen Leiters. Er nennt ihn in einem Gleichnis den „guten Hirten“ im Gegensatz zum „bezahlten Knecht“. Der gute Hirte ist angetrieben von seiner Liebe zu den Menschen, die er zum Glück, zum Heil führen will. Der bezahlte Knecht liebt vor allem sich selbst und will nur Ansehen und von den Menschen geliebt sein. Ihm geht es nicht wirklich um das Wohlergehen seiner Anvertrauten.  [Read more…]

Über das Wort Gottes

Die Bibel, das Wort Gottes, ist ein heiliges Buch, das wir Ernst nehmen sollten. Die heiligen Schriften helfen uns, Gott nahe zu kommen und ein sinnerfülltes und gutes Leben zu leben.

Symeon der Neue Theologe (um 949-1022), griechischer Mönch, Heiliger der Orthodoxen Kirchen schreibt dazu:

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Über die Liebe

Cäsarius von Arles (470-543), Mönch und Bischof, schreibt wunderbar über die (wahre) Liebe:

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Jesus, das Reich Gottes und die Wunder 

Warum machte Jesus Wunder?

Warum heilte er Menschen?

Warum aber nur einige und nicht alle?

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Über Armut und Reichtum

Jesus macht in der Geschichte vom armen Lazarus und dem Reichen (Lk 16,19-31) klar, dass es nicht egal ist wie wir leben. Ob wir uns nur um uns selbst drehen oder z. B.  auch den Bedürftigen in unserer Nähe helfen spielt eine entscheidende Rolle. Es gibt eine Ewigkeit und ein Schicksal je nach unserem Verhalten in dieser Welt. Jesus spricht konkret über die Hölle als eine Realität, aus der es nach dem Tod kein Entrinnen mehr gibt. Das müssen wir – sofern wir Jesus glauben – Ernst nehmen und dürfen das nicht relativieren. 

Augustinus (354-430, Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer) kommentiert diese biblische Geschichte sehr treffend:

Wenn ich sage, Gott neigt sein Ohr nicht den Reichen zu, dann zieht nicht den Schluss daraus, meine Brüder, dass Gott nicht die erhört, die Gold und Silber, Häuser und Ländereien besitzen. Wenn sie in diesem Stand geboren wurden und diesen Rang in der Gesellschaft einnehmen, sollen sie sich an das Wort des Apostels Paulus erinnern: „Ermahne die, die in dieser Welt reich sind, nicht überheblich zu werden“ (1 Tim 6,17). Die nämlich, die nicht hochmütig werden, sind arm vor Gott, der sein Ohr den Armen und Gebeugten zuneigt (vgl. Ps 85(86),1). Und sie wissen tatsächlich, dass ihre Hoffnung nicht im Gold oder im Silber, noch in all den Dingen liegt, worin sie eine Zeit lang schwimmen. Es genügt, dass die Reichtümer für sie nicht zum Verderben werden und dass sie, wenn [die Reichtümer] ihnen schon nicht zum Heil verhelfen, ihnen wenigstens nicht zum Hindernis werden […] Wenn also ein Mensch all das verachtet, was seinem Hochmut als Nahrung dient, so ist er arm vor Gott; und Gott neigt sein Ohr ihm zu, denn er kennt die Qual seines Herzens. Zweifellos, Brüder, wurde dieser arme Lazarus, der mit Geschwüren bedeckt war, der an der Tür des Reichen lag, von den Engeln in den Schoß Abrahams getragen; das lesen wir und daran glauben wir. Der Reiche hingegen, der in Purpur und feines Leinen gekleidet war und jeden Tag in Saus und Braus dahinlebte, er wurde den Qualen der Hölle überantwortet. Kann es denn wirklich nur die Bedürftigkeit sein, die dem Armen als Verdienst angerechnet wurde und ihm erwirkt hat, von den Engeln mitgenommen zu werden? Und der Reiche, wurde er den Qualen überantwortet, weil er in seiner Unmäßigkeit gefehlt hat? Man muss es klar sehen: im Armen wurde die Demut geehrt, was beim Reichen hingegen bestraft wurde, das ist der Hochmut. (aus Enarrationes, Psalm 85,3; CCL 39, 1178, zitiert aus Evangelium Tag für Tag