{"id":10155,"date":"2025-01-19T18:25:05","date_gmt":"2025-01-19T17:25:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=10155"},"modified":"2025-01-22T14:33:12","modified_gmt":"2025-01-22T13:33:12","slug":"warum-der-gemeinsame-gottesdienst-so-wichtig-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=10155","title":{"rendered":"Warum der gemeinsame Gottesdienst so wichtig ist"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Warum der gemeinsame Gottesdienst so wichtig ist\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=10155\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div>\n<p>Die Worte des Turiner Bischofs Maximus in einer seiner \u00fcberlieferten Predigten vor etwa 1600 Jahren wirken erstaunlich zeitlos und aktuell. Sie sprechen ein Problem an, das wir auch heute oft erleben: Viele von uns nehmen sonntags nur widerwillig oder gar nicht am gemeinsamen Gottesdienst und der Feier der himmlischen Geheimnisse teil. Maximus sieht darin nicht nur eine Nachl\u00e4ssigkeit, sondern eine geistliche Trag\u00f6die.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Er beschreibt, wie schwierig es f\u00fcr einen Prediger ist, voller Freude das Wort Gottes zu verk\u00fcnden, wenn er gleichzeitig merkt, dass viele fernbleiben. Doch er sagt auch, dass diese Worte nicht dazu gedacht sind, jemanden zu verurteilen, sondern uns alle wachzur\u00fctteln. Denn: Die Gemeinschaft mit Gott und untereinander st\u00e4rkt unsere Seele. Wer diese St\u00e4rkung meidet, verliert eine Quelle der Kraft, die gerade in schwierigen Zeiten so notwendig ist.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Es ist offensichtlich, dass wir gerne predigen und das Werk Gottes freudig tun. Doch wenn wir sehen, dass viele Br\u00fcder nur tr\u00e4ge zur Kirche kommen und besonders an Sonntagen nicht an den himmlischen Mysterien teilnehmen, predigen wir widerwillig \u2013 nicht, weil wir ungern sprechen, sondern weil unsere Predigten die Nachl\u00e4ssigen eher bedr\u00e4ngen, als dass sie sie ver\u00e4ndern. Deshalb predigen wir widerwillig und k\u00f6nnen dennoch nicht schweigen. Denn unsere Predigten bringen entweder das Reich Gottes oder die Strafe zu unserer Gemeinde \u2013 das Reich Gottes f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen, aber die Strafe f\u00fcr die Ungl\u00e4ubigen. Denn wenn ein Bruder nicht an den Sakramenten des Herrn teilnimmt, ist er vor Gott notwendigerweise ein \u00dcberl\u00e4ufer aus dem g\u00f6ttlichen Lager. Und wie kann sich jemand entschuldigen, der am Tag der Sakramente das himmlische Mahl verachtet, w\u00e4hrend er f\u00fcr sich selbst ein Mahl zu Hause vorbereitet und, indem er sich um die Bed\u00fcrfnisse seines Magens k\u00fcmmert, die Medizin seiner Seele vernachl\u00e4ssigt?\u201c<\/p>\n<cite>Maximus of Turin (ca. 400n.Chr.) \u201eSermon 23: Opening Words and a Rebuke to the Congregation\u201c. In The Sermons of St. Maximus of Turin, herausgegeben von Walter J. Burghardt und Thomas Comerford Lawler. Ancient Christian Writers. (\u00dcbersetzung: ChatGPT)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die \u201ehimmlischen Geheimnisse\u201c?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Maximus spricht hier von dem, was in der katholischen und orthodoxen Tradition als Sakramente bezeichnet wird: sichtbare Zeichen der unsichtbaren Gnade Gottes. Besonders die Eucharistie \u2013 das Mahl mit Brot und Wein, das an das letzte Abendmahl Jesu erinnert \u2013 steht im Mittelpunkt. In der evangelischen Tradition ist es als Abendmahl bekannt. Es ist ein Moment, in dem Jesus selbst mitten unter uns gegenw\u00e4rtig wird, uns st\u00e4rkt und unsere Gemeinschaft vertieft.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es geht nicht nur um die Eucharistie oder das Abendmahl. Auch das gemeinsame Gebet, die Lesung der Schrift und der Lobpreis geh\u00f6ren dazu. Es ist ein Fest, das uns alle verbindet \u2013 mit Gott und untereinander.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist das so wichtig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht hast du manchmal das Gef\u00fchl, dass du Gott auch allein begegnen kannst. Und das stimmt \u2013 Gebet und Bibellesen im Alltag sind unheimlich wertvoll. Aber der Gottesdienst am Sonntag hat eine besondere Bedeutung. Es ist der Moment, in dem wir als Gemeinschaft zusammenkommen, um uns neu auf Gott auszurichten, uns von ihm beschenken zu lassen und uns gegenseitig zu ermutigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Maximus bringt es auf den Punkt: Wenn wir dieses gemeinsame Mahl und die Begegnung mit Gott meiden, konzentrieren wir uns oft nur auf uns selbst. Er fordert uns heraus: Lassen wir uns von den allt\u00e4glichen Sorgen ablenken, oder nehmen wir die Einladung an, unseren Platz an Gottes Tisch einzunehmen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Einladung an dich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht hast du den Gottesdienst schon l\u00e4nger nicht mehr besucht. Vielleicht bist du unsicher, ob es sich lohnt. Aber warum nicht einfach wiederkommen? Es ist nicht wichtig, ob du alles verstehst oder perfekt vorbereitet bist. Wichtig ist, dass du kommst \u2013 mit offenem Herzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gemeinschaft mit Gott und untereinander ist ein Geschenk, das uns tr\u00e4gt und st\u00e4rkt. Lass uns gemeinsam den Weg gehen, uns an den himmlischen Geheimnissen erfreuen und die Kraft erfahren, die Gott uns schenken m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Titel-Illustration einer Eucharistie-Tafel in einem leeren Kirchenraum soll uns daran erinnern, wie wertvoll unsere Pr\u00e4senz in der Gemeinschaft ist. Ein leerer Raum mag sch\u00f6n aussehen, aber er lebt erst, wenn wir ihn mit Leben f\u00fcllen \u2013 genauso wie unser Glaube.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Du bist eingeladen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">(Der Text und die Grafik wurden mithilfe einer KI erstellt, jedoch manuell \u00fcberpr\u00fcft und bearbeitet.) <\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Worte des Turiner Bischofs Maximus in einer seiner \u00fcberlieferten Predigten vor etwa 1600 Jahren wirken erstaunlich zeitlos und aktuell. 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