{"id":10195,"date":"2025-02-01T19:24:10","date_gmt":"2025-02-01T18:24:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=10195"},"modified":"2025-02-01T19:30:43","modified_gmt":"2025-02-01T18:30:43","slug":"wie-wir-unsere-aengste-ueberwinden-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=10195","title":{"rendered":"Wie wir unsere \u00c4ngste \u00fcberwinden k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Wie wir unsere \u00c4ngste \u00fcberwinden k\u00f6nnen\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=10195\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div>\n<p>Das Leben bringt St\u00fcrme mit sich \u2013 Zeiten der Unsicherheit, Angst und Bedr\u00e4ngnis. Manchmal f\u00fchlen wir uns orientierungslos, allein und kraftlos. Doch Augustinus (354-430), der Bischof von Hippo (Nordafrika), zeigt uns: Nicht der Sturm selbst ist das Problem, sondern unser Umgang mit ihm. Entscheidend ist, ob wir uns daran erinnern, wer mit uns im Boot ist.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Du bist auf dem See und es ist st\u00fcrmisch. Dir bleibt nichts anderes \u00fcbrig, als zu schreien: \u201eHerr, rette mich!\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Matth%C3%A4us14%2C30\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\">Mt 14,30<\/a>). Er, der furchtlos auf den Wellen geht, m\u00f6ge dir seine Hand entgegenstrecken, deine Angst von dir nehmen, dir Vertrauen einfl\u00f6\u00dfen, zu deinem Herzen sprechen und sagen: \u201eDenke daran, was ich erduldet habe. Hast du unter einem b\u00f6sen Bruder zu leiden oder unter einem Feind von au\u00dfen? Hatte ich nicht ebenso meine Feinde? Drau\u00dfen jene, die mit den Z\u00e4hnen knirschten, drinnen den J\u00fcnger, der mich verriet.\u201c<br \/>Es stimmt, der Sturm w\u00fctet furchtbar. Doch Christus rettet uns \u201evor Kleinmut und Sturm\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm54%2C9\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\">Ps 54,9<\/a> LXX). Wird dein Boot hin und her geworfen? Vielleicht liegt es daran, dass Christus in dir schl\u00e4ft. Auf dem tobenden See wurde das Boot, mit dem die J\u00fcnger unterwegs waren, wild gesch\u00fcttelt, doch Christus schlief. Aber schlie\u00dflich kam der Augenblick, da den M\u00e4nnern bewusst wurde, dass sie ja den Herrn und Sch\u00f6pfer des Windes bei sich hatten. Sie kamen zu Christus und weckten ihn. Christus drohte dem Wind und es trat v\u00f6llige Stille ein.<br \/>Dein Herz ist zu Recht aufgew\u00fchlt, wenn du den vergessen hast, an den du glaubst. Und dein Leiden wird unertr\u00e4glich, wenn alles, was Christus f\u00fcr dich erlitten hat, weit weg von deinem Geist bleibt. Wenn du nicht an Christus denkst, dann schl\u00e4ft er. Wecke Christus auf, rufe deinen Glauben auf! Denn Christus schl\u00e4ft in dir, wenn du seine Passion vergessen hast. Wenn du dich aber seiner Passion erinnerst, dann wacht Christus in dir. Wenn du von ganzem Herzen erw\u00e4gst, was Christus erlitten hat, wirst dann nicht auch du deine Leiden standhaft ertragen? Und wom\u00f6glich wirst du dich im Leid deinem K\u00f6nig ein wenig \u00e4hnlich finden und dich freuen. Ja, wenn diese Gedanken beginnen, dich zu tr\u00f6sten und dir Freude zu bereiten, dann wisse, dass es Christus war, der sich erhob und dem Wind gebot. Daher die Stille, die [nun auch] in dir eingetreten ist. \u201eIch erwartete den,\u201c \u2013 so hei\u00dft es in einem Psalm \u2013 \u201eder mich rettet vor Kleinmut und Sturm.\u201c<\/p>\n<cite>Augustinus in Psalmenerkl\u00e4rungen, <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm54%2C9\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\">Ps 54,10<\/a> (ins Dt. \u00fcbers. \u00a9\u00a0<a href=\"http:\/\/www.evangeliumtagfuertag.org\">evangelizo<\/a>)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Was will uns Augustinus damit sagen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Der Sturm ist real \u2013 aber nicht das letzte Wort<\/strong><br \/>Jeder von uns erlebt St\u00fcrme \u2013 Sorgen, Feinde, Pr\u00fcfungen. Doch diese St\u00fcrme sind nicht das Ende. Sie k\u00f6nnen uns aber \u00fcberw\u00e4ltigen, wenn wir vergessen, dass Christus da ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Christus schl\u00e4ft nicht wirklich \u2013 aber unser Glaube manchmal schon<\/strong><br \/>Wenn die J\u00fcnger Angst bekamen, obwohl Jesus im Boot war, dann nicht, weil er machtlos war, sondern weil sie den Blick auf ihn verloren hatten. So ist es auch mit unserem Glauben: Wenn wir Christus aus den Augen verlieren, \u00fcberkommt uns die Angst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Die L\u00f6sung: Christus \u201eaufwecken\u201c<\/strong><br \/>Augustinus gibt uns einen klaren Rat: Wecke Christus in dir auf, indem du an sein Leiden und seine Liebe denkst. Wenn wir uns bewusst machen, was er f\u00fcr uns getan hat, sch\u00f6pfen wir neue Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Leiden kann verwandelt werden<\/strong><br \/>Unser Schmerz bleibt nicht sinnlos. Wer sein Kreuz mit Christus tr\u00e4gt, erf\u00e4hrt, dass Leid nicht nur etwas ist, das man ertragen muss \u2013 sondern etwas, das zur Gemeinschaft mit ihm f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit: Glaube als Anker in st\u00fcrmischen Zeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen nicht verhindern, dass St\u00fcrme aufkommen. Aber wir k\u00f6nnen entscheiden, wie wir ihnen begegnen. Der heilige Augustinus zeigt uns: Wenn wir Christus in uns wachrufen, wenn wir uns an seine Passion erinnern, dann werden wir Ruhe und Kraft finden \u2013 selbst mitten im Sturm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&gt; Frage zum Nachdenken:<\/strong><br \/>Gibt es Momente in meinem Leben, in denen ich Christus \u201eschlafen lasse\u201c? Wie kann ich ihn in meinem Herzen wachrufen?<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">(Der Text und die Grafik wurden mithilfe einer KI erstellt, jedoch manuell \u00fcberpr\u00fcft und bearbeitet.)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leben bringt St\u00fcrme mit sich \u2013 Zeiten der Unsicherheit, Angst und Bedr\u00e4ngnis. Manchmal f\u00fchlen wir uns orientierungslos, allein und kraftlos. Doch Augustinus (354-430), der Bischof von Hippo (Nordafrika), zeigt uns: Nicht der Sturm selbst ist das Problem, sondern unser Umgang mit ihm. 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