{"id":2296,"date":"2013-09-29T21:01:36","date_gmt":"2013-09-29T20:01:36","guid":{"rendered":"http:\/\/sschweizer.wordpress.com\/?p=2296"},"modified":"2020-05-08T18:28:54","modified_gmt":"2020-05-08T16:28:54","slug":"verknallt-in-jesus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=2296","title":{"rendered":"Verknallt in Jesus"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Verknallt in Jesus\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=2296\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Ein Schulkamerad unseres 6-j\u00e4hrigen Sohnes Lennart fragte letztens seine Religionslehrerin: &#8220;Bist Du in Jesus verknallt?&#8221;. Sie antwortete darauf &#8220;Ja, ich habe Jesus schon sehr lieb.&#8221; Damit w\u00e4re eigentlich alles gesagt. Darum geht es im christlichen Glauben! In Jesus verliebt zu sein! Nicht umsonst lautet das erste Gebot, Gott zu lieben mit all unserer Kraft (vgl. <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Markus12%2C30\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mk 12,30<\/a>).<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Doch was machen wir oft aus dem christlichen Glauben? Entweder eine simple Religion der Moral mit einem ganzen Katalog an Vorschriften oder eine bequeme Alltagshilfe, damit &#8220;das Leben besser gelingt&#8221;. Beides ist sehr einseitig und f\u00fchrt am Ziel vorbei. Unser Leben hat aber den Sinn, Gott kennen und lieben zu lernen. Und nat\u00fcrlich gilt, dass wer Gott wirklich liebt auch Seine Gebote (immer mehr) halten m\u00f6chte. Oder was macht es f\u00fcr einen Sinn, in den Himmel zu wollen, um die Ewigkeit mit einem Gott zu verbringen, den man weder kennt noch Sehnsucht nach Ihm hat?<\/p>\n<p>Leider wird diese einfache Grundwahrheit des christlichen Glaubens kaum noch in dieser schlichten Einfachheit gelehrt. Wir besch\u00e4ftigen uns mit allem M\u00f6glichen, aber nicht damit, Gott immer mehr zu lieben. Und wie in jeder Partnerschaft auf Dauer muss die Liebe gepflegt werden. Das wird auch in vielen Ehen offenbar vergessen. Vieles geht kaputt, weil man sich nicht um echte, tiefe Liebe bem\u00fcht. Das kann auch mal anstrengend sein. Es lohnt sich aber!<\/p>\n<p>Gott will geliebt werden. Nicht weil Er das n\u00f6tig h\u00e4tte, sondern weil WIR das n\u00f6tig haben. Denn wir k\u00f6nnen nur wirklich tief und dauerhaft gl\u00fccklich werden, wenn wir Gott lieben. Und ich denke nicht, dass wir uns in Gott verlieben k\u00f6nnen, wenn wir keine Zeit mit Ihm verbringen (wollen). Warum nicht mal ein Date mit Gott machen? Am Besten regelm\u00e4\u00dfig. Das muss nicht immer nur in der Kirche sein, auch wenn wir dort in der Messe die tiefste und innigste Begegnung haben k\u00f6nnen, die uns Gott bereits hier auf Erden erm\u00f6glicht, n\u00e4mlich die Vereinigung mit Ihm in der Eucharistie (was die meisten Katholiken heute leider auch nicht mehr wissen).<\/p>\n<p>Ich bin fr\u00fcher \u00f6fters an einen See gefahren und habe dort Zeit mit Gott verbracht. Ich habe mit Gott einen leckeren Cappuccino getrunken und dabei die Heilige Schrift studiert. Oder ich habe zu Gott gebetet bei einem Spaziergang am Ufer. Das waren sch\u00f6ne Zeiten, auch wenn ich nicht immer Gottes Stimme so vernommen habe wie ich mir das gew\u00fcnscht habe.<\/p>\n<p>Man kann Gott auch (Liebes-)Briefe schreiben und Ihm darin erz\u00e4hlen wie es einem geht, wor\u00fcber man sich freut, wof\u00fcr man dankbar ist oder was man sich erhofft (oder welche Wunder und Gebetserh\u00f6rungen man schon erlebt hat). Wir sind in unserer Beziehung zu Gott leider viel zu oft wenig kreativ. Jesus sagte ja nicht, dass wir Gott einfach nur nett finden sollen wie einen guten Freund (dazu wird Er ja oft genug degradiert), sondern dass wir Ihn ganz tief und innig lieben sollen, mit allem, was wir haben. Mit all unseren Talenten. Mit Musik, mit Gesang, mit Kunst und vor allem auch mit Barmherzigkeit unseren Mitmenschen gegen\u00fcber. Das kostet oft weniger als man denkt. Ein gutes Wort ist h\u00e4ufig mehr als sich viele Menschen \u00fcberhaupt erhoffen.<\/p>\n<p>Warum sind wir nur so oft so gleichg\u00fcltig unserem besten Freund gegen\u00fcber? Dem einzigen Freund, der vollkommen ist, der die reine Liebe ist, der uns besser versteht als wir uns selbst. Der uns so sehr liebt, dass Er alles f\u00fcr uns geben w\u00fcrde. Er, der uns aus tiefer Liebe Seinen einzigen und geliebten Sohn Jesus Christus geschenkt hat. Jesus Christus, der Sein Leben f\u00fcr uns geopfert hat, um f\u00fcr unsere Schuld zu bezahlen, damit wir in Ewigkeit mit Ihm in Seinem Reich sein k\u00f6nnen. Und dieses Geschenk ist so unermesslich wertvoll und wunderbar, dass wir es uns nicht auch nur ann\u00e4hernd vorstellen k\u00f6nnen. Diese Gl\u00fcckseligkeit in Gottes Herrlichkeit wird uns alles Leid dieser Welt vergessen lassen. Bis dahin bleibt uns aber noch etwas Arbeit. N\u00e4mlich an der Beziehung zu Gott zu arbeiten. Immer und immer wieder bis Jesus wieder kommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Schulkamerad unseres 6-j\u00e4hrigen Sohnes Lennart fragte letztens seine Religionslehrerin: &#8220;Bist Du in Jesus verknallt?&#8221;. Sie antwortete darauf &#8220;Ja, ich habe Jesus schon sehr lieb.&#8221; Damit w\u00e4re eigentlich alles gesagt. Darum geht es im christlichen Glauben! In Jesus verliebt zu sein! Nicht umsonst lautet das erste Gebot, Gott zu lieben mit all unserer Kraft (vgl. 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