{"id":2778,"date":"2014-09-07T19:20:40","date_gmt":"2014-09-07T17:20:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.projekt-kirche.de\/?p=2778"},"modified":"2020-05-08T15:14:54","modified_gmt":"2020-05-08T13:14:54","slug":"praktischer-kommentar-zur-biblischen-geschichte-die-erschaffung-der-welt-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=2778","title":{"rendered":"Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte (Teil 2): Die Erschaffung der Welt"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte (Teil 2): Die Erschaffung der Welt\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=2778\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Nach <a title=\"Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte (Teil 1)\" href=\"http:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=2768\">Teil 1 (Urgeschichte)<\/a> folgt hier Teil 2 zum &#8220;Praktischen Kommentar zur Biblischen Geschichte&#8221; (1913) von <a title=\"Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Justus_Knecht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Friedrich Justus Knecht<\/a>.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h2 class=\"western\">Die Erschaffung der Welt <span style=\"font-size:medium\">(<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/1.Mose1%2C1-23\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gen 1,1 &#8211; 2,3<\/a>)<\/span><\/h2>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-size:large\">Es wird erz\u00e4hlt, da\u00df und wie Gott die Welt und alles, was darin ist, erschaffen hat.<\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading__1207_1428860395\"><\/a>Erz\u00e4hlung und Erkl\u00e4rung<\/h3>\n<p class=\"western\">Im Anfange<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> hat Gott den Himmel und die Erde<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a> erschaffen<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a>. Aber die Erde war w\u00fcst<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote4sym\" name=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> und leer<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote5sym\" name=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a>; Finsternis war \u00fcber dem Abgrunde<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote6sym\" name=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a> und der Geist Gottes<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote7sym\" name=\"sdfootnote7anc\"><sup>7<\/sup><\/a> schwebte \u00fcber dem Wasser.<\/p>\n<p class=\"western\">Da sprach<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote8sym\" name=\"sdfootnote8anc\"><sup>8<\/sup><\/a> Gott: ,,Es werde Licht!\u201c Und es ward Licht<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote9sym\" name=\"sdfootnote9anc\"><sup>9<\/sup><\/a>. Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es ward Abend und Morgen: <i>erster<\/i> Tag.<\/p>\n<p class=\"western\">Dann sprach Gott: \u201eEs werde das <i>Firmament<\/i><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote10sym\" name=\"sdfootnote10anc\"><sup>10<\/sup><\/a> in der Mitte des Wassers und scheide<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote11sym\" name=\"sdfootnote11anc\"><sup>11<\/sup><\/a> Wasser von Wasser !\u201c Und so geschah es<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote12sym\" name=\"sdfootnote12anc\"><sup>12<\/sup><\/a>. Gott schied das Wasser unter dem Firmamente von dem Wasser \u00fcber dem Firmament und nannte das Firmament <i>Himmel<\/i><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote13sym\" name=\"sdfootnote13anc\"><sup>13<\/sup><\/a>. Und es ward Abend und Morgen: <i>zweiter <\/i>Tag.<\/p>\n<p class=\"western\">Ferner sprach Gott: \u201eDas Wasser unter dem Himmel<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote14sym\" name=\"sdfootnote14anc\"><sup>14<\/sup><\/a> flie\u00dfe an einen Ort<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote15sym\" name=\"sdfootnote15anc\"><sup>15<\/sup><\/a> zusammen, und es erscheine das trockene Land !\u201c<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote16sym\" name=\"sdfootnote16anc\"><sup>16<\/sup><\/a> Und so geschah es. Gott nannte das trockene Land <i>Erde<\/i>, das zusammengeflossene Wasser aber nannte er <i>Meer<\/i>. Und Gott sprach: \u201eDie Erde<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote17sym\" name=\"sdfootnote17anc\"><sup>17<\/sup><\/a> bringe <i>Gra<\/i><i>s<\/i>, <i>Kr\u00e4uter<\/i> und <i>fruchtbare B\u00e4ume<\/i><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote18sym\" name=\"sdfootnote18anc\"><sup>18<\/sup><\/a> hervor!\u201c Und so geschah es. Die Erde wurde gr\u00fcn, es wuchsen Kr\u00e4uter und B\u00e4ume, die alle ihren Samen haben nach ihren Arten<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote19sym\" name=\"sdfootnote19anc\"><sup>19<\/sup><\/a>. Und es ward Abend und Morgen: <i>dritter<\/i> Tag.<\/p>\n<p class=\"western\">Und Gott sprach: ,,Es sollen Lichter werden am Himmel, da\u00df sie Tag und Nacht scheiden und die Tage und die Jahre anzeigen!\u201c Und so geschah es. Gott machte die Sonne, den Mond und die Sterne und setzte sie an das Firmament, da\u00df sie herableuchten auf die Erde<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote20sym\" name=\"sdfootnote20anc\"><sup>20<\/sup><\/a>. Und es ward Abend und Morgen: <i>vierter<\/i> Tag.<\/p>\n<p class=\"western\">Hierauf sprach Gott: ,,Das Wasser soll wimmeln von lebenden Wesen, und Gefl\u00fcgel soll sein unter dem Firmamente !\u201c Und so geschah es. Gott schuf die <i>Fische<\/i> und die <i>V\u00f6gel<\/i> nach ihren Arten. Er segnete sie und sprach: ,,Wachset und mehret euch !\u201c<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote21sym\" name=\"sdfootnote21anc\"><sup>21<\/sup><\/a> Und es ward Abend und Morgen: <i>f\u00fcnfter<\/i> Tag.<\/p>\n<p class=\"western\">Wieder sprach Gott: \u201eDie Erde bringe <i>Tiere<\/i> aller Art hervor!\u201c Und so geschah es. Gott schuf Vieh, Gew\u00fcrm und wilde Tiere nach ihren Arten<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote22sym\" name=\"sdfootnote22anc\"><sup>22<\/sup><\/a>. Zuletzt schuf Gott den <i>Menschen<\/i>. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und es war sehr gut<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote23sym\" name=\"sdfootnote23anc\"><sup>23<\/sup><\/a>. Und es ward Abend und Morgen: <i>sechster<\/i> Tag.<\/p>\n<p class=\"western\">So wurden vollendet der Himmel und die Erde und all ihre Zier<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote24sym\" name=\"sdfootnote24anc\"><sup>24<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p class=\"western\">Am <i>siebten<\/i> Tage aber ruhte<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote25sym\" name=\"sdfootnote25anc\"><sup>25<\/sup><\/a> Gott, und er segnete<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote26sym\" name=\"sdfootnote26anc\"><sup>26<\/sup><\/a> und heiligte<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote27sym\" name=\"sdfootnote27anc\"><sup>27<\/sup><\/a> diesen Tag<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote28sym\" name=\"sdfootnote28anc\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\">Das Licht hat Gott zuerst gemacht, weil es ohne Licht und ohne W\u00e4rme die mit dem Lichte verbunden ist, kein Wachstum kein Leben und keine Ordnung in der Natur geben kann.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\">Am zweiten Tage machte Gott den Luftkreis (die Atmosph\u00e4re), denn ohne Luft k\u00f6nnten die Pflanzen, die Tiere und die Menschen nicht leben. Auch w\u00e4re ohne die Luft der Schall (Ton), darum auch das Sprechen und das H\u00f6ren nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\">Am dritten Tage lie\u00df Gott die Erde trocken werden und Pflanzen auf derselben wachsen. Die Pflanzen brauchen aber nicht blo\u00df Licht (W\u00e4rme und Luft), sondern auch Feuchtigkeit zu ihrem Leben und Gedeihen. Deshalb hat Gott vorher (am zweiten Tage) einen Teil des Wassers als Dunst in die H\u00f6he steigen lassen, damit die Pflanzen von oben durch Tau und Regen Feuchtigkeit erhalten.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\">Die Werke der drei ersten und jene der drei letzten Tage stehen auf folgende Weise miteinander im Zusammenhange. Gott schuf am<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\" align=\"left\">1. Tage: das <i>Licht<\/i>.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\" align=\"left\">2. Tage: den <i>Luftkreis<\/i>, welcher das <i>Wasser<\/i> scheidet.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\" align=\"left\">3. Tage: das trockene <i>Land<\/i> und das <i>Pflanzenreich<\/i>.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\" align=\"left\">4. Tage: die <i>Lichtk<\/i><i>\u00f6rper<\/i>.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\" align=\"justify\">5. Tage: die Bewohner des Wassers und der Luft: die <i>Fische<\/i> und die <i>V<\/i><i>\u00f6gel<\/i>.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\" align=\"justify\">6. Tage: die Bewohner des trockenen Landes: die <i>S\u00e4ugetiere<\/i> und den <i>Menschen<\/i>.<\/p>\n<h3 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading__982_1428860395\"><\/a>Auslegung<\/h3>\n<p class=\"western\"><i>Der ewige Gott ist der Sch\u00f6pfer der Welt.<\/i> Die Zeit hat erst mit der Welt begonnen. Die Welt ist von Gott erschaffen. Diese Grundwahrheit der Religion steht an der Spitze der biblischen Geschichte und bildet die \u00dcberschrift der ganzen Offenbarung. Warum hei\u00dft Gott ,,Sch\u00f6pfer Himmels und der Erde&#8221;? (64.)<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote29sym\" name=\"sdfootnote29anc\"><sup>29<\/sup><\/a> Vorher war nichts da als allein der <i>ewige<\/i> Gott. Was hei\u00dft: Gott ist ewig? (33.)<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote30sym\" name=\"sdfootnote30anc\"><sup>30<\/sup><\/a> ,,Ehedenn die Berge wurden und gebildet war die Erde und ihr Umkreis, bist du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit&#8221; (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm90%2C2\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ps 90, 2<\/a>). Warum hei\u00dft es nicht: \u00bbwarst du, o Gott&#8221;, sondern: ,,bist du&#8221;? Weil Gott ewig ist, weil er nicht dem Wechsel der Zeiten unterworfen ist, weil es bei Gott keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt, sondern nur ewige Gegenwart. ,,Ich bin, der ich bin&#8221;, sagte Gott zu Moses (A. T. Nr 32 Abs. 3). Gott ist aus und durch sich selbst, alles andre ist von Gott erschaffen; er ist in sich unendlich selig und unaussprechlich erhaben \u00fcber alles, was au\u00dfer ihm ist und gedacht werden kann; er hat aus Liebe die Welt erschaffen, und durch die G\u00fcter, die er den Gesch\u00f6pfen zuteilt, seine Vollkommenheit zu offenbaren. Wozu hat Gott die Welt erschaffen? (65.)<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote31sym\" name=\"sdfootnote31anc\"><sup>31<\/sup><\/a><\/p>\n<p class=\"western\"><i>Gott ist allm\u00e4chtig.<\/i> Die ganze sichtbare und unsichtbare Welt (die K\u00f6rperwelt und die Geisterwelt) hat Gott durch seinen allm\u00e4chtigen Willen aus nichts erschaffen. Was hei\u00dft: Gott ist allm\u00e4chtig? (40.)<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote32sym\" name=\"sdfootnote32anc\"><sup>32<\/sup><\/a> Die Sch\u00f6pfung zeigt uns Gottes Allmacht. Die Erde, die Sonne, den Mond, den ganzen (f\u00fcr uns) unerme\u00dflichen Weltraum mit Millionen von Weltk\u00f6rpern hat Gott durch sein allm\u00e4chtiges Wort (d. i. seinen allm\u00e4chtigen Willen) ins Dasein gerufen. \u00bbGott sprach und es geschah, er befahl und es war geschaffen&#8221; (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm33%2C9\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ps 33, 9<\/a>). Und sein allm\u00e4chtiges Wort ,,Wachset und mehret euch!&#8221; wirkt fort durch die Jahrtausende bis ans Ende der Welt.<\/p>\n<p class=\"western\"><i>Gott wirkt immerfort. <\/i>Was bedeuten die Worte: \u00bbAm siebten Tage ruhte Gott&#8221;? Hat Gott also seit dem sechsten Tage nichts mehr zu tun? Jesus sagt: \u00bbMein Vater wirkt bis jetzt, auch ich wirke&#8221; (N. T. Nr 27 Abs. 4). Wirken ist so viel als t\u00e4tig sein. Gott ist immerfort t\u00e4tig zum Besten der Gesch\u00f6pfe. Was tut Gott auch nach der Erschaffung noch immer f\u00fcr die Welt? Was hei\u00dft: Gott erh\u00e4lt die Welt? Was hei\u00dft: Gott regiert die Welt? (66.-68.)<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote33sym\" name=\"sdfootnote33anc\"><sup>33<\/sup><\/a> Nur der allm\u00e4chtige Gott, welcher die Welt ins Dasein gerufen hat, kann sie auch erhalten und regieren. An dem Tage, an welchem Gott seine Hand von der Welt zur\u00fcckziehen w\u00fcrde, w\u00fcrde die Welt in Unordnung geraten und zu Grunde gehen. \u00dcber der Welt und \u00fcber dem Menschen waltet der allm\u00e4chtige, allg\u00fctige und allweise Gott als Sch\u00f6pfer, Herr und Vater. Auch du hast Leben und Gesundheit dem lieben Gott zu verdanken; jeder Tag, jede Stunde deines Lebens ist ein Geschenk seiner allm\u00e4chtigen G\u00fcte. \u2014 Morgengebet.<\/p>\n<p class=\"western\"><i>Sabbat. <\/i>Mit Erschaffung des Menschen war der Sch\u00f6pferplan Gottes vollendet, das gro\u00dfe Werk seiner sch\u00f6pferischen Liebe gekr\u00f6nt, denn der Mensch ist das vollkommenste aller sichtbaren Wesen. Nun ruhte Gott und bestimmte den siebten Tag f\u00fcr die Ruhe des Menschen in Gott, denn zu Gottes Ehre ist die Welt erschaffen, damit n\u00e4mlich seine Vollkommenheit (Allmacht, G\u00fcte, Weisheit etc.) von den vern\u00fcnftigen Gesch\u00f6pfen erkannt und anerkannt werde. Darum soll der Mensch den Sabbat als Tag der Ruhe und der Sammlung feiern, die Wunder der Sch\u00f6pfung, Erhaltung und Regierung der Welt betrachten, Gott loben, ihm danken und ihn um Segen bitten. Deshalb hei\u00dft dieser Tag auch der Tag des Herrn, d. i. der Tag Gottes, der f\u00fcr alle Menschen zur gemeinsamen Anbetung und zum Dienste Gottes bestimmte Tag. An diesem von Gott <i>geheiligten<\/i> Tage sollen wir die irdischen Gesch\u00e4fte ruhen lassen, unsrer h\u00f6heren Bestimmung gedenken und f\u00fcr unsre Seele und ihr Heil sorgen; denn die Seele findet nur in Gott Frieden und Ruhe. Wenn wir so den Sabbat heiligen, so ist er f\u00fcr uns ein <i>gesegneter Tag<\/i>, d. i. ein Tag der Gnade und des Heiles. Wenn der Sabbat aber nicht geheiligt wird, so versinkt der Mensch immer mehr ins Irdische, vergi\u00dft seine h\u00f6here Bestimmung, entfernt sich immer weiter von Gott und geht ewig verloren. Darum hat Gott befohlen, den Sabbat zu heiligen, und dieses Gebot ist das \u00e4lteste von allen; seitdem die Welt steht, gilt das Gebot: Gedenke, da\u00df du den Sabbat heiligest. Es ist ein Weltgesetz, das Gott schon bei Erschaffung der Welt gegeben hat und das mit der W\u00fcrde und Bestimmung des Menschen im innigsten Zusammenhange steht. Ist es also nicht eine gro\u00dfe Gottlosigkeit, den Tag Gottes zu entheiligen? Was gebietet Gott im dritten Gebote? (301.)<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote34sym\" name=\"sdfootnote34anc\"><sup>34<\/sup><\/a><\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\"><i>Die g\u00f6ttliche Dreifaltigkeit.<\/i> Im Alten Bunde hat Gott seine Dreipers\u00f6nlichkeit noch nicht klar geoffenbart (weil sonst die zum G\u00f6tzendienste geneigten Israeliten die drei g\u00f6ttlichen Personen gar leicht als drei verschiedene G\u00f6tter oder Gottheiten betrachtet haben w\u00fcrden). Aber an mehreren Stellen des A. T. ist doch bereits angedeutet, da\u00df in Gott mehrere Personen sind. Schon im ersten Absatz der Sch\u00f6pfungsgeschichte ist eine solche Andeutung enthalten \u2014 in welchen Worten? (Der Geist Gottes schwebte etc.)<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\"><i>Weisheit Gottes. <\/i>Die Heilige Schrift (der Heilige Geist) sagt ausdr\u00fccklich, da\u00df alles, was Gott gemacht hatte, sehr gut war, damit der kurzsichtige Mensch es nicht wage, Gottes Werke frech zu tadeln. Alles hat Gott so gemacht, da\u00df es vollkommen dem Zwecke entspricht, wozu er es bestimmt hat. Wie nennen wir Gott deshalb, weil er alles auf das beste einzurichten wei\u00df, um seine Ratschl\u00fcsse auszuf\u00fchren? (Umkehrung von 39.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote35sym\" name=\"sdfootnote35anc\"><sup>35<\/sup><\/a>) Die ganze Sch\u00f6pfung legt Zeugnis ab von der Weisheit Gottes. Ich will euch nur an einiges erinnern. Ohne Aufh\u00f6ren flie\u00dfen viele Fl\u00fcsse und Str\u00f6me, von denen manche stundenbreit sind, in das Meer; sie f\u00fchren diesem in einem einzigen Tage eine ungeheure Wassermenge zu, und so geht es jahrelang, ja durch Jahrtausende fort \u2014 und doch l\u00e4uft das Meer nicht \u00fcber. Wie kommt dieses ? Gott hat es so angeordnet, da\u00df unaufh\u00f6rlich vom Meere so viel Wasser in D\u00fcnsten in die H\u00f6he steigt (verdunstet), als demselben zuflie\u00dft. Und wie kommt da\u00df die B\u00e4che und Fl\u00fcsse nie austrocknen ? Wo kommt das viele Wasser her, das sie fortw\u00e4hrend dem Meere zuf\u00fchren? Die vom Weltmeer aufsteigenden Wasserd\u00fcnste und Wolken werden durch den Wind dem Lande zugetrieben und fallen hier als Tau, Nebel, Regen, Schnee etc. auf die Erde hernieder. Diese Feuchtigkeit sammelt sich im Erdboden (besonders in den W\u00e4ldern), so da\u00df unaufh\u00f6rlich Quellen aus der Erde herausflie\u00dfen. Diese Quellen vereinigen sich zu B\u00e4chen, Fl\u00fcssen, Str\u00f6men, welche wieder dem Meere zuflie\u00dfen. Dieser best\u00e4ndige Kreislauf des Wassers bewirkt es, da\u00df das Meer nicht ausl\u00e4uft und die Fl\u00fcsse nicht austrocknen. Durch die Wasserd\u00fcnste bekommt die Luft auch die Feuchtigkeit welche f\u00fcr das Leben der Menschen und der Tiere und f\u00fcr das Wachstum der Pflanzen notwendig ist, und durch den Regen wird die Luft von Zeit zu Zeit von sch\u00e4dlichen D\u00fcnsten gereinigt. Noch etwas. Ihr wisset, da\u00df das Wasser schlecht (faul) wird, wenn es l\u00e4ngere Zeit ruhig steht und nicht bewegt wird. Wie kommt es nun, da\u00df das Meerwasser nicht verdirbt, trotzdem es von Ufern eingeschlossen ist ? Gott der Herr hat daf\u00fcr gesorgt, da\u00df das Meer in best\u00e4ndiger Bewegung ist. T\u00e4glich flie\u00dft das Wasser des Meeres zweimal dem Ufer zu und kehrt von da wieder nach der Mitte des Meeres zur\u00fcck (Flut und Ebbe), so da\u00df es immer bewegt wird. \u00dcberdies schickt Gott von Zeit zu Zeit Winde und St\u00fcrme, welche das Meer bis in seine Tiefen aufregen. Alle diese Naturerscheinungen zeigen uns die wunderbare Weisheit des Sch\u00f6pfers und Erhalters der Welt. Auch alle \u00fcbrigen Gesch\u00f6pfe legen von der g\u00f6ttlichen Weisheit Zeugnis ab; die Biene, die Ameise, der Kornhalm jedes Blatt der B\u00e4ume lehren uns Gottes Weisheit bewundern. Und wie kunstreich ist nicht das Auge des Menschen eingerichtet, in welchem die halbe Welt sich abspiegelt. Wir m\u00f6gen die Natur im gro\u00dfen oder im kleinen betrachten, so m\u00fcssen wir mit David ausrufen: \u00bbWie gro\u00df sind deine Werke, o Herr! Alles hast du mit Weisheit gemacht, die Erde ist voll von deiner G\u00fcte&#8221; (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm104%2C24\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ps 104, 24<\/a>).<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\">Die Sch\u00f6pfung gibt uns auch ein Bild von der unendlichen <i>Gr\u00f6\u00dfe und <\/i><i>H<\/i><i>errlichkeit Gottes<\/i>. Wie gro\u00df ist nicht die Erdkugel! Ihr (mittlerer) Umfang betr\u00e4gt 5400 (geographische) Meilen<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote36sym\" name=\"sdfootnote36anc\"><sup>36<\/sup><\/a>, ihre Oberfl\u00e4che 9 Millionen 288000 Quadratmeilen<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote37sym\" name=\"sdfootnote37anc\"><sup>37<\/sup><\/a>, ihr k\u00f6rperlicher (oder Kubik-) Inhalt 2 Milliarden 662 Millionen Kubikmeilein<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote38sym\" name=\"sdfootnote38anc\"><sup>38<\/sup><\/a>. Und doch ist die Sonne 1400 000mal gr\u00f6\u00dfer als die Erde (aber nicht so dicht wie diese)! Die Zahl der Sterne (die gr\u00f6\u00dftenteils nur durch Fernrohre wahrgenommen werden k\u00f6nnen) geht in die Millionen und kann von uns Menschen gar nicht genau bestimmt werden (es gibt \u00fcber 30 Millionen Sterne). Der n\u00e4chste Fixstern ist etwa 4 Billionen (d. i. 4000000mal Million) Meilen<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote39sym\" name=\"sdfootnote39anc\"><sup>39<\/sup><\/a> von uns entfernt. So gro\u00df also sind die Weltenk\u00f6rper, so zahlreich ist die Schar der Sterne, so unerme\u00dflich der Weltenraum! Wenn aber die Welt so gro\u00df ist, wie gro\u00df mu\u00df erst ihr Sch\u00f6pfer sein, welcher diese zahllosen Weltenk\u00f6rper aus nichts ins Dasein gerufen hat, sie mitten im Weltenraume (ohne St\u00fctzen oder S\u00e4ulen) h\u00e4lt und tr\u00e4gt und jedem seine Bahn anweist! \u201eEr z\u00e4hlt die Menge der Sterne und nennt sie alle mit Namen. Gro\u00df ist unser Herr und gro\u00df seine Macht, und seiner Weisheit ist kein Ma\u00df\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm147%2C4\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ps 147, 4<\/a> und 5). \u201eWie ein St\u00e4ubchen an der Waage ist vor dir die ganze Welt, wie ein Tr\u00f6pfchen Morgentau, das zur Erde niederf\u00e4llt\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Weisheit11%2C23\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weish 11, 23<\/a>). \u201eGott der Ewigkeit ist der Herr, der die Enden der Erde erschaffen hat; er erm\u00fcdet und ermattet nicht, und unergr\u00fcndlich ist seine Weisheit&#8221; (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Jesaja40%2C28\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jes 40, 28<\/a>). Wir m\u00fcssen voll Staunen und Ehrfurcht beten: ,,Gro\u00dfer Gott, wir loben dich! Herr wir preisen deine St\u00e4rke! Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke! Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit! . . . Sonnen, Erden, L\u00e4nder, Meere sind erf\u00fcllt von deinem Ruhm, alles ist dein Eigentum\u201c (Ps\u00e4lt. 286.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote40sym\" name=\"sdfootnote40anc\"><sup>40<\/sup><\/a>) Die Welt dient sonach zur Verherrlichung Gottes, indem sie von seiner Macht, Weisheit, Majest\u00e4t etc. Zeugnis gibt.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\">\u201e<i>Aus nichts wird nichts.\u201c<\/i> Das ist eine Wahrheit, die gilt, seitdem die Welt besteht. Will der Schreiner eine Bank machen, so nimmt er Holz und fertigt ans dem Holze die Bank. Ohne Mehl kann der B\u00e4cker kein Brot, ohne Eisen kann der Schlosser keinen Schl\u00fcssel, ohne Tuch der Schneider kein Kleidungsst\u00fcck machen. Wenn wir sagen: \u201eGott hat die Welt aus nichts gemacht\u201c, so hei\u00dft das nicht: \u201eGott hat das Nichts genommen und daraus die Welt gemacht\u201c, wie wenn das Nichts ein Stoff w\u00e4re, sondern es will hei\u00dfen: \u201eGott hat die Welt nicht aus etwas Vorhandenem gemacht, war ja nichts da au\u00dfer Gott, er hat zur Erschaffung der Welt keinen Stoff gebraucht, er hat die Welt (alles, was au\u00dfer ihm ist) durch seinen allm\u00e4chtigen Willen aus dem Nichtsein in das Dasein gerufen.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\">Wie Gott der Sch\u00f6pfer, so hat auch Gott <i>der <\/i><i>Erl\u00f6ser<\/i><i> <\/i>am siebten Tag geruht. Nachdem der g\u00f6ttliche Heiland in den Tagen der Karwoche sich abgem\u00fcht und am 6. Tage sein Erl\u00f6sungswerk ,,vollbracht\u201c hatte, hat er am 7. Tage im Grabe geruht.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\">Auch wir sollen einmal in die ewige und selige Sabbatruhe zu Gott eingehen, wenn wir unsren Lebenslauf gut vollendet haben. \u201eWir werden eingehen in die Ruhe, weil wir geglaubt haben\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Hebr%C3%A4er4%2C3\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hebr 4, 3<\/a>). Von den Ungl\u00e4ubigen aber sagt Gott: \u201eNimmermehr sollen sie eingehen in meine Ruhe\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Hebr%C3%A4er4%2C5\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hebr 4, 5<\/a>). Und der Apostel Johannes ,,h\u00f6rte eine Stimme vom Himmel, die sprach: Selig sind die Toten, die im Herrn sterben; von nun an sollen sie ruhen von ihren M\u00fchen, denn ihre Werke folgen ihnen nach\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Offenbarung14%2C13\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Offb 14,13<\/a>). Jedes Menschenleben ist ein Sechstagewerk, auf welches der nimmer endende Tag der Ruhe und des Friedens folgen soll.<\/p>\n<h3 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading__1009_1428860395\"><\/a>Anwendung<\/h3>\n<p class=\"western\">Weil Gott so unendlich gro\u00df, m\u00e4chtig und weise ist, so m\u00fcssen wir von tiefer Ehrfurcht vor seiner g\u00f6ttlichen Majest\u00e4t erf\u00fcllt sein. Er ist ja der Ewige, der Allerh\u00f6chste, der Sch\u00f6pfer und Herr des ganzen Weltalls, unaussprechlich gr\u00f6\u00dfer als alles, was au\u00dfer ihm ist! Und doch hast du bisher so wenig Hochachtung und Ehrfurcht vor Gott gezeigt. Hast du nicht oft gedankenlos und ohne Ehrerbietung zu Gott gebetet? Hast du nicht schon hundertmal seinen heiligen Namen verunehrt und seine Gebote \u00fcbertreten? Nimm dir ernstlich vor, dass du k\u00fcnftig Gott den Herrn besser ehren und eifriger ihm dienen willst. Wir ehren Gott besonders dadurch, da\u00df wir recht oft mit Andacht und Ehrfurcht an ihn denken und ihn anbeten. Der hl. Patrizius hat Gott t\u00e4glich 300mal auf den Knien angebetet. Denke auch du heute und in Zukunft recht oft an deinen Herrn und Sch\u00f6pfer und bete ihn im Geiste ehrfurchtsvoll an! Denke bei allem, was du siehst: Das hat Gott gemacht; o gro\u00dfer Gott, ich lobe dich und bete deine Macht und Weisheit an! Soviel Sternlein an dem Himmel, soviel Blumen auf dem Felde, soviel Bl\u00e4tter in dem Walde, soviel Tropfen in dem Meere! so vielmal soll Gott gelobet und gepriesen sein!<\/p>\n<p class=\"western\">Gott hat die Erde zum Wohnplatze f\u00fcr uns Menschen eingerichtet und mit g\u00f6ttlicher Freigebigkeit ausgeschm\u00fcckt Er gibt uns viel mehr, als zu unsrem Leben notwendig w\u00e4re. Sind die vielerlei Blumen zum Leben notwendig? K\u00f6nnten wir nicht leben ohne Aprikosen, Pfirsiche, Trauben, ohne die hunderterlei \u00c4pfel und Birnen etc. etc.? Siehe also, wie g\u00fctig und freigiebig Gott gegen uns ist! Danke ihm herzlich f\u00fcr seine Gaben und nimm dir vor, da\u00df du von nun an das Gebet vor und nach dem Essen jedesmal recht and\u00e4chtig verrichten willst!<\/p>\n<p class=\"western\">Fortsetzung siehe <a title=\"Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte (Teil 3): Die Erschaffung und der Fall der Engel\" href=\"http:\/\/blog.projekt-kirche.de\/?p=2919\">Teil 3 (Die Erschaffung und der Fall der Engel)<\/a>.<\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1<\/a>der Zeit, d. i. als die Zeit begann.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2<\/a>d. i. die unsichtbare und die sichtbare Welt.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote3anc\" name=\"sdfootnote3sym\">3<\/a>d. i. aus nichts ins Dasein gerufen. Dieser erste Satz redet von der ganzen Sch\u00f6pfung im allgemeinen, die folgenden S\u00e4tze handeln von der Erde im besondern.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">4<\/a>d. h. sie war eine ungeordnete Masse, ein Durcheinander oder Chaos.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote5anc\" name=\"sdfootnote5sym\">5<\/a>d. i. ohne Pflanzen, ohne Tiere, ohne Menschen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote6\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote6anc\" name=\"sdfootnote6sym\">6<\/a>d. i. \u00fcber der ungeordneten Erdmasse, welche ein tiefes Meer von Urstoffen bildete. Diese Erdmasse war ohne Licht, somit finster, in Dunkel eingeh\u00fcllt, und sie war weich und fl\u00fcssig, weshalb sie auch \u201eWasser\u201c genannt wird.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote7\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote7anc\" name=\"sdfootnote7sym\">7<\/a>d.i. Gott (der Heilige Geist) schwebte \u00fcber der ungeordneten Masse, um sie zu ordnen und zur Wohnung f\u00fcr Tiere und Menschen herzurichten (auszugestalten).<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote8\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote8anc\" name=\"sdfootnote8sym\">8<\/a>d. i. befahl Gott, denn durch das Sprechen dr\u00fcckt Gott seinen allm\u00e4chtigen Willen aus.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote9\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote9anc\" name=\"sdfootnote9sym\">9<\/a>d. i. heller Tag.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote10\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote10anc\" name=\"sdfootnote10sym\">10<\/a>d. i. der Luftkreis, welcher 111 km (30 Stunden) hoch ringsum die Erde umgibt und unserem Auge als ein blaues Gew\u00f6lbe erscheint.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote11\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote11anc\" name=\"sdfootnote11sym\">11<\/a>Wer scheide? Das Firmament soll einen Teil des Wassers vom andern trennen. Gott lie\u00df n\u00e4mlich eine betr\u00e4chtliche Menge Wasser als Dunst in den Luftkreis aussteigen, und so scheidet der Luftkreis zwischen den Wasserd\u00fcnsten (dem verdunsteten Wasser) und den Wolken \u00fcber der Erde und dem fl\u00fcssigen Wasser auf der Erde.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote12\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote12anc\" name=\"sdfootnote12sym\">12<\/a>Wie geschah es? So, wie Gott befohlen hatte.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote13\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote13anc\" name=\"sdfootnote13sym\">13<\/a>Ist dies der Himmel in welchem die Engel und die Heiligen wohnen?&#8230;Man mu\u00df unterscheiden zwischen dem sichtbaren, nat\u00fcrlichen Himmel, d. i. dem Firmamente, und zwischen dem unsichtbaren und \u00fcbernat\u00fcrlichen Himmel in, welchem die Engel etc. Gott anschauen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote14\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote14anc\" name=\"sdfootnote14sym\">14<\/a>d. i. unterhalb des Luftkreises also das Wasser auf der Erde.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote15\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote15anc\" name=\"sdfootnote15sym\">15<\/a>Dieser eine Ort ist das gro\u00dfe Weltmeer, aus welchen die f\u00fcnf Erdteile hervorragen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote16\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote16anc\" name=\"sdfootnote16sym\">16<\/a>Gott lie\u00df das Wasser zu Fl\u00fcssen, Seen und Meere zusammenflie\u00dfen und trockenes Land hervortreten. Wie dies geschehen ist, wird im <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm104%2C6-7\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Psalm 104, 6f b<\/a>eschrieben: \u201eAuf den Bergen standen die Wasser. Vor deinem Schelten (d. i. Deinem allm\u00e4chtigen Befehle) flohen sie; die Berge stiegen empor, und die T\u00e4ler sanken hinab zu dem Orte, den du ihnen gegr\u00fcndet.\u201c Vor dem dritten Sch\u00f6pfungstage war also die ganze Erde mit Wasser bedeckt; am dritten Tage der Sch\u00f6pfung aber erhoben sich einige Teile der Erdoberfl\u00e4che (Erdrinde); diese wurden trocken, indem das Wasser von ihnen abflo\u00df; die tiefern Teile der Erdoberfl\u00e4che wurden zum Meeresboden, dem alles Wasser zustr\u00f6mt. Ungef\u00e4hr ein Viertel (genau 27 Prozent) der Erdoberfl\u00e4che ist trockenes Land, beinahe drei Viertel (genau 73 Prozent) sind Meer.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote17\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote17anc\" name=\"sdfootnote17sym\">17<\/a>welche jetzt trocken war.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote18\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote18anc\" name=\"sdfootnote18sym\">18<\/a>d. i. alle Arten von Pflanzen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote19\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote19anc\" name=\"sdfootnote19sym\">19<\/a>Gott lie\u00df aus dem Erdboden Pflanzen aller Art hervorwachsen und verlieh ihnen die Kraft, ihren eigenen Samen hervorzubringen. Aus diesem Samen wachsen nach Gottes Anordnung immer wieder neue Pflanzen hervor, so das; die Pflanzenwelt nicht ausstirbt. Ohne den Sch\u00f6pferwillen Gottes h\u00e4tte die Erde niemals Pflanzen hervorbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote20\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote20anc\" name=\"sdfootnote20sym\">20<\/a>Gott machte die Sonne, den Mond und die Sterne zu Lichtern (Lichtk\u00f6rpern) f\u00fcr die Erde. Von der Sonne empf\u00e4ngt die Erde Licht und W\u00e4rme. Auch sind die Himmelsk\u00f6rper die Zeitmesser f\u00fcr die Erde, denn der Aufgang der Sonne bringt der Erde den Tag, ihr Untergang die Nacht. Nach der Stellung der Sonne und des Mondes zur Erde wird die Zeit in Jahre, Jahreszeiten (Fr\u00fchling, Sommer etc.) und Monate eingeteilt.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote21\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote21anc\" name=\"sdfootnote21sym\">21<\/a>Sie sollen sich selbst vermehren, sollen immer mehr werden. Durch was vermehren sich die Pflanzen? \u2026 Wie die Pflanzen sich durch Samenk\u00f6rner vermehren, so k\u00f6nnen die V\u00f6gel und die Fische kraft des g\u00f6ttlichen Segens Eier legen, aus denen wieder V\u00f6gel und Fische werden.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote22\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote22anc\" name=\"sdfootnote22sym\">22<\/a>Gott schuf n\u00e4mlich die Haustiere, die kriechenden Tiere (Reptilien) und die wilden Tiere. Zuletzt schuf Gott das vornehmste aller sichtbaren Gesch\u00f6pfe: den Menschen wie Gott den Menschen erschaffen hat, wird in der 3. Geschichte ausf\u00fchrlicher erz\u00e4hlt.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote23\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote23anc\" name=\"sdfootnote23sym\">23<\/a>d. h. alles war so, wie Gottes G\u00fcte und Weisheit es haben wollte; alles entsprach vollst\u00e4ndig dem Zwecke, wozu Gott es erschaffen hatte. Gott hat alles so eingerichtet, da\u00df es nicht besser und zweckm\u00e4\u00dfiger sein k\u00f6nnte. Das Verkehrte und \u00dcble ist erst durch die S\u00fcnde (der b\u00f6sen Engel und der Menschen) in die Welt gekommen; aus Gottes Hand ist alles gut hervorgegangen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote24\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote24anc\" name=\"sdfootnote24sym\">24<\/a>d. i. alles, was den Himmel, den wir sehen, und die Erde ziert oder schm\u00fcckt (z. B. den Glanz der Sterne, die Farbenpracht der Blumen, die herrlichen Berge und Fl\u00fcsse und T\u00e4ler etc.).<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote25\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote25anc\" name=\"sdfootnote25sym\">25<\/a>Der Mensch braucht Ruhe, wann er viel gearbeitet hat, weil er dann m\u00fcde ist. Kann Gott auch m\u00fcde werden ? Warum nicht? Gott k\u00f6nnte noch 1000 Welten schaffen, ohne zu erm\u00fcden. \u201eEr ruhte\u201c will sagen: Nach dem sechsten Tage (nach Erschaffung des Menschen) schuf Gott keine neuen Gattungen von Gesch\u00f6pfen mehr.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote26\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote26anc\" name=\"sdfootnote26sym\">26<\/a>d. h. er bestimmte, da\u00df dieser Tag dem Menschen, welcher ihn heilig h\u00e4lt, Segen bringt f\u00fcr Leib und Seele.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote27\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote27anc\" name=\"sdfootnote27sym\">27<\/a>d. h. er erkl\u00e4rte und bestimmte ihn zu einem heiligen, Gott geweihten Tage.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote28\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote28anc\" name=\"sdfootnote28sym\">28<\/a>Wie hie\u00df dieser siebte Tag im A. T. ? (Sabbat, d. i. Ruhetag.)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote29\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote29anc\" name=\"sdfootnote29sym\">29<\/a>(64.) = Frage 64 des Katechismus f\u00fcr die Erzdi\u00f6zese K\u00f6ln (D\u00fcsseldorf 1910), Antwort: Gott hei\u00dft \u201eSch\u00f6pfer Himmels und der Erde\u201c, weil er die ganze Welt, Himmel und Erde, <i>erschaffen<\/i>, d.h. durch seinen allm\u00e4chtigen Willen aus nichts hervorgebracht hat.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote30\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote30anc\" name=\"sdfootnote30sym\">30<\/a>Gott ist ewig hei\u00dft: Gott ist immer , ohne Anfang und ohne Ende. \u201eEhe denn die Berge wurden und gebildet ward die Erde und ihr Umkreis, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm90%2C2\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ps 90,2<\/a>)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote31\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote31anc\" name=\"sdfootnote31sym\">31<\/a>Gott hat die Welt erschaffen 1. zu seiner Verherrlichung; 2. zum Besten der Gesch\u00f6pfe.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote32\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote32anc\" name=\"sdfootnote32sym\">32<\/a>Gott ist allm\u00e4chtig hei\u00dft: Gott kann alles, was er will. \u201eBei Gott ist kein Ding unm\u00f6glich.\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Lukas1%2C37\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lk 1,37<\/a>), \u201eAlles, was er will, macht der Herr im Himmel, auf Erden, im Meere und in allen Tiefen.\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm135%2C6\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ps 135,6<\/a>), Die Sch\u00f6pfung, die Wunder in \u00c4gypten und in der W\u00fcste.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote33\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote33anc\" name=\"sdfootnote33sym\">33<\/a>Gott <i>erh\u00e4lt<\/i> und <i>regiert<\/i> die Welt. Gott <i>erh\u00e4lt<\/i> die Welt hei\u00dft: Gott macht, da\u00df die Welt fortbesteht, wie und so lange es ihm gef\u00e4llt. \u201eWie k\u00f6nnte etwas bestehen ohne deinen Willen (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Weisheit11%2C26\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weish 11,26<\/a>). Gott <i>regiert<\/i> die Welt hei\u00dft: Gott sorgt f\u00fcr alles, ordnet und leitet alles zu dem Ziele, wozu er die Welt erschaffen hat. \u201eGott hat den Kleinen wie den Gro\u00dfen gemacht und sorgt auf gleiche Weise f\u00fcr alle.\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Weisheit6%2C8\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weish 6,8<\/a>) \u201eAlle Haare eures Hauptes sind gez\u00e4hlt.\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Matth%C3%A4us10%2C30\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mt 10,30<\/a>)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote34\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote34anc\" name=\"sdfootnote34sym\">34<\/a>Gott <i>gebietet<\/i> im dritten Gebote, den Tag des Herrn zu heiligen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote35\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote35anc\" name=\"sdfootnote35sym\">35<\/a>Gott ist <i>allweise<\/i> hei\u00dft: Gott wei\u00df alles auf das beste einzurichten, um seine Ratschl\u00fcsse auszuf\u00fchren.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote36\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote36anc\" name=\"sdfootnote36sym\">36<\/a>1 geographische Meile = 7.420,439m, d.h. der Erdumfang betr\u00e4gt ca. 40074 km (Anm. d. Hrsg.)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote37\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote37anc\" name=\"sdfootnote37sym\">37<\/a>d.h. 510 Millionen km\u00b2 (Anm. d. Hrsg.)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote38\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote38anc\" name=\"sdfootnote38sym\">38<\/a>d.h. ca. 1 Billion 83 Milliarden 320 Millionen km\u00b3 (Anm. d. Hrsg.)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote39\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote39anc\" name=\"sdfootnote39sym\">39<\/a>D.h. ca. 30 Billionen km<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote40\">\n<p class=\"sdfootnote-western\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote40anc\" name=\"sdfootnote40sym\">40<\/a>(Ps\u00e4lt. 286.) = Lied Nr. 268 des \u201ePs\u00e4lterlein\u201c (Regensburg, Pustet). Katholisches Gebet- und Gesangsbuch (Anm. des Hrsg.).<\/p>\n<p class=\"sdfootnote-western\">Fortsetzung siehe <a title=\"Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte (Teil 3): Die Erschaffung und der Fall der Engel\" href=\"http:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=2919\">Teil 3 (Die Erschaffung und der Fall der Engel)<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Teil 1 (Urgeschichte) folgt hier Teil 2 zum &#8220;Praktischen Kommentar zur Biblischen Geschichte&#8221; (1913) von Dr. Friedrich Justus Knecht.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[109,112,161,243],"class_list":["post-2778","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-1-2","tag-112","tag-gen-1","tag-praktischer-kommentar-zur-biblischen-geschichte"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4Sdv6-IO","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2778","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2778"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2778\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8408,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2778\/revisions\/8408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2778"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2778"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2778"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}