{"id":394,"date":"2008-09-23T10:55:23","date_gmt":"2008-09-23T08:55:23","guid":{"rendered":"http:\/\/sschweizer.wordpress.com\/?p=394"},"modified":"2020-05-09T02:24:21","modified_gmt":"2020-05-09T00:24:21","slug":"warum-biblische-leitungsautoritat-gut-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=394","title":{"rendered":"Warum biblische Leitungsautorit\u00e4t gut ist"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Warum biblische Leitungsautorit\u00e4t gut ist\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=394\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><a title=\"KATH.NET\" href=\"http:\/\/www.kath.net\/detail.php?id=20901\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8220;Ohne Autorit\u00e4t l\u00e4uft auch heute in der Kirche nichts&#8221; <\/a>ist die \u00dcberschrift eines Artikels des katholischen Nachrichtendienstes <a title=\"KAH.NET-Nachrichtendienst\" href=\"http:\/\/www.kath.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KATH.NET<\/a> \u00fcber eine Rede des Papstes Benedikt XVI.. Der Papst wird hier mit folgenden Worten zitiert, die er an Bisch\u00f6fe richtete: &#8220;Euer Dienst wird nur dann pastoral fruchtbar, wenn er sich bei euch aus einer heiligen Lebensf\u00fchrung speist: Die Autorit\u00e4t des Bischofs entsteht aus der Zeugnisschaft.&#8221;<\/p>\n<p>Nun, ich bin weder katholisch (im Sinne einer Mitgliedschaft), noch ein \u00fcberaus gro\u00dfer Anh\u00e4nger des Papsttums. Und f\u00fcr mich ist diese Rede des Papstes auch lediglich ein Aufh\u00e4nger f\u00fcr diesen Artikel. Aber inhaltlich kann und muss ich dem Papst voll zustimmen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir leben heute in einer Zeit, in der die pers\u00f6nliche Freiheit (in jeder Hinsicht) und der Individualismus sehr hoch eingesch\u00e4tzt wird. Und wir haben sicherlich in vielen Bereichen einige sehr wichtige positive Fortschritte gemacht.<\/p>\n<p>Ich denke nur an die Zeit, in der Menschen zum christlichen Glauben gezwungen wurden. Oder in der Ausschluss aus der Kirche auch Ausschluss aus der Gesellschaft bedeutete. Nur gut, dass diese Verbindung von Kirche und Gesellschaft bzw. Kirche und Staat viel lockerer geworden ist. Heute kann man sich (zumindest in Deutschland) wirklich selbst entscheiden &#8211; ohne Zwang -, ob man Christ sein will oder nicht. Ohne (gro\u00dfe) Benachteiligung in der Gesellschaft. Und das war leider nicht immer so.<\/p>\n<p>Zwang und Gehorsamspflicht ist heute generell verp\u00f6nt. Das Thema Unterordnung sieht man als absolut antiquiert an. Jeder soll in m\u00f6glichst gro\u00dfer Freiheit das tun k\u00f6nne, was er will und f\u00fcr richtig erachtet. Und vom Grundsatz bef\u00fcrworte ich das auch. Aber nicht generell.<\/p>\n<p>Meine &#8211; vielleicht etwas provokative &#8211; These ist: Liebe ist ohne Unterordnung und Gehorsam nicht wirklich echt.<\/p>\n<p>Keine Beziehung funktioniert auf Dauer, wenn sich der eine oder der andere dem anderen nicht unterordnet. Familie funktioniert auf Dauer nicht, wenn es keine Leitungsstruktur gibt, in dem die Eltern ihre Kinder liebevoll, aber auch &#8220;richtungsweisend&#8221; erziehen. Und Erziehung funktioniert nicht, wenn niemand die Befugnis hat, auch mal Gehorsam (von den Kindern) erwarten zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Im Glauben ist es da nicht anders. Gott zu lieben, ohne Seine Gebote beachten zu wollen ist schlicht unm\u00f6glich. Es ist Selbstbetrug.<\/p>\n<blockquote><p>Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten.<br \/>\nSeine Gebote sind nicht schwer. (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/1.Johannes5%2C3\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1. Joh 5,3<\/a><span style=\"color:#000000\"><span class=\"a4text\"><a title=\"www.bibleserver.com\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=r\u00f6m8,26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\/E\u00dc<\/a><\/span><\/span>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Problem im christlichen Glauben ist jedoch heutzutage, dass kaum noch jemand wei\u00df bzw. eine Vorstellung hat wie ein Glauben im Gehorsam aussieht bzw. aussehen soll. Die meisten denken da gleich an &#8220;Buchstabenglauben&#8221;, an &#8220;kein Spa\u00df und keine Freude haben&#8221;, an &#8220;Zwang und Lieblosigkeit&#8221; oder &#8211; was leider nicht selten vorkommt &#8220;geistlicher Missbrauch&#8221; (d.h. Missbrauch der geistlichen Autorit\u00e4t eines Leiters oder einer Vertrauensperson).<\/p>\n<p>Ich bin vom Typ eher ein &#8220;Softi&#8221;. Meine Frau w\u00fcrde (manchmal) sogar sagen ein &#8220;Jammerlappen&#8221; \ud83d\ude09 . Ich bin (grunds\u00e4tzlich) f\u00fcr &#8220;Gleichberechtigung&#8221; und f\u00fcr m\u00f6glichst gro\u00dfe Freiheit des Einzelnen. Und dennoch bin ich auch f\u00fcr &#8220;biblische Leitungsautorit\u00e4t&#8221;. Ein Widerspruch?<\/p>\n<p>Die Erziehung meines mittlerweile fast 4j\u00e4hrigen Sohns Paul soll mein Verst\u00e4ndnis von &#8220;biblischer Leitungsautorit\u00e4t&#8221; verdeutlichen. Das ist mein Ziel.<\/p>\n<p>Mein Sohn soll KEINE Angst vor mir haben, sondern Respekt. Ich will meinen Sohn die maximale Freiheit geben (er darf so ziemlich alles), aber wenn etwas sch\u00e4dlich f\u00fcr ihn ist (oder f\u00fcr andere), verlange ich im &#8220;Notfall&#8221; auch Gehorsam. Und zwar ohne Wenn und Aber.<\/p>\n<p>Ich diskutiere nicht mit meinem Sohn, ob es ok ist seinen kleinen Bruder Lennart zu \u00e4rgern oder warte da bis er &#8220;Einsicht&#8221; zeigt. Auf Einsicht warte ich bei Dingen, die kindlich &#8220;normal&#8221; und nicht so &#8220;gef\u00e4hrlich&#8221; sind. So z.B., wenn er zu manchen Dingen, die er tun muss einfach keine Lust hat (Z\u00e4hneputzen, in den Kindergarten gehen etc.). Da versuche ich ihn mehr spielerisch zu motivieren als einfach (nur) Gehorsam zu verlangen. F\u00fcr mich ist hier das allgemeine Gebot Jesu anzuwenden:<\/p>\n<blockquote><p>Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten. (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Matth%C3%A4us7%2C12\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mt 7,12<\/a><span style=\"color:#000000\"><span class=\"a4text\"><a title=\"www.bibleserver.com\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=r\u00f6m8,26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\/E\u00dc<\/a><\/span><\/span>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die meiste Zeit mache ich mit meinem Sohn Bl\u00f6dsinn (das k\u00f6nnen wir beide eben am Besten \ud83d\ude42 ). Und die Freude an unserer Freundschaft soll an erster Stelle stehen. Das hei\u00dft aber nicht wiederum, dass Paul und ich auf der gleichen autoritativen (gibt&#8217;s das Wort \u00fcberhaupt?) Stufe stehen. Ich bin als Vater klar der Erzieher und Lehrer. Ich bin &#8211; in biblischer Terminologie gesprochen &#8211; sein Haupt (genauso \u00fcbrigens wie das meine Frau ihm gegen\u00fcber ist).<\/p>\n<p>Im \u00e4hnlichen Sinne bin ich das &#8220;Haupt&#8221; meiner Frau. Ob SIE das will oder ICH das will oder ob wir das \u00fcberhaupt so BEACHTEN. Es ist geistlich gesehen einfach eine Tatsache (zumindest f\u00fcr Christen):<\/p>\n<blockquote><p>Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/1.Korinther11%2C3\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1. Kor 11,3<\/a><span style=\"color:#000000\"><span class=\"a4text\"><a title=\"www.bibleserver.com\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=r\u00f6m8,26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\/E\u00dc<\/a><\/span><\/span>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Das hat mit &#8220;Machosein&#8221; nichts zu tun. Und der Mann bekommt hier auch kein &#8220;Privileg&#8221;, sondern eine besondere Verantwortung und Aufgabe. Die Verantwortung n\u00e4mlich, f\u00fcr seine Frau, die Ehe und die Familie insgesamt zu sorgen wie Christus es bzgl. der Kirche macht:<\/p>\n<blockquote><p>Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus.<\/p>\n<p>Ihr Frauen, ordnet euch euren M\u00e4nnern unter wie dem Herrn (Christus); denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib. Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den M\u00e4nnern unterordnen.<\/p>\n<p>Ihr M\u00e4nner, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich f\u00fcr sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen. So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos. Darum sind die M\u00e4nner verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst.<\/p>\n<p>Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er n\u00e4hrt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche. (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Epheser5%2C21-29\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eph 5,21-29<\/a><span style=\"color:#000000\"><span class=\"a4text\"><a title=\"www.bibleserver.com\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=r\u00f6m8,26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\/E\u00dc<\/a><\/span><\/span>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Ganze funktioniert nat\u00fcrlich nur dann, wenn die Frau auch mitmacht. Was aber wenn nicht? Wenn sich die Frau nicht unterordnen will? Oder noch schlimmer, wenn der Mann die Verantwortung f\u00fcr die eheliche Gemeinschaft nicht \u00fcbernehmen will. Wenn er die Bed\u00fcrfnisse der Frau und ggf. der Kinder ignoriert? Wenn er die Frau (\u00fcber sich) herrschen l\u00e4sst, obwohl sie das nicht soll? (siehe folgende Aussage von Paulus, die sich im \u00dcbrigen auf die Gottesdienstversammlung bezieht)<\/p>\n<blockquote><p>Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie \u00fcber ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten. Denn zuerst wurde Adam erschaffen, danach Eva. Und nicht Adam wurde verf\u00fchrt, sondern die Frau lie\u00df sich verf\u00fchren und \u00fcbertrat das Gebot (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/1.Timotheus2%2C12-14\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1. Tim 2,12-14<\/a><span style=\"color:#000000\"><span class=\"a4text\"><a title=\"www.bibleserver.com\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=r\u00f6m8,26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\/E\u00dc<\/a><\/span><\/span>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Viele (Christen) schalten nach dieser Bibelstelle ab, weil sie denken, dass das Paulus beim besten Willen nicht so gemeint haben kann. Oder dass dies zumindest situations- bzw. kulturell bedingt sein m\u00fcsse und heute so nicht mehr anwendbar sei. W\u00e4re doch sonst ein gesellschaftlich gesehen vollkommener R\u00fcckschritt, oder?<\/p>\n<p>Dass die Frau ganz ALLGEMEIN und kultur-\/situationsunabh\u00e4ngig nicht \u00fcber den Mann herrschen, sondern sich im unterordnen soll folgt aus der Begr\u00fcndung von Paulus (und einigen anderen Punkten, die ich hier nicht alle aufz\u00e4hlen kann). Denn er sagt, dass der Grund f\u00fcr diese von Gott gewollte Ordnung in der Erschaffung der Frau aus dem Mann und in der Konsequenz aus dem S\u00fcndenfall im Paradies liegt:<\/p>\n<blockquote><p>Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.<br \/>\nGott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle V\u00f6gel des Himmels und f\u00fchrte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen w\u00fcrde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es hei\u00dfen. Der Mensch gab Namen allem Vieh, den V\u00f6geln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht.<\/p>\n<p>Da lie\u00df Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und f\u00fchrte sie dem Menschen zu.<\/p>\n<p>Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie hei\u00dfen, denn vom Mann ist sie genommen. Darum verl\u00e4sst der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch. (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/1.Mose2%2C18-24\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gen 2,18-24<\/a><span style=\"color:#000000\"><span class=\"a4text\"><a title=\"www.bibleserver.com\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=r\u00f6m8,26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\/E\u00dc<\/a><\/span><\/span>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Zur Konsequenz aus dem S\u00fcndenfall:<\/p>\n<blockquote><p>Zur Frau sprach er: Viel M\u00fchsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst. Unter Schmerzen gebierst du Kinder. Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird \u00fcber dich herrschen. (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/1.Mose3%2C16\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gen 3,16<\/a><span style=\"color:#000000\"><span class=\"a4text\"><a title=\"www.bibleserver.com\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=r\u00f6m8,26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\/E\u00dc<\/a><\/span><\/span>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Das diese Konsequenz auch heute noch g\u00fcltig ist (sie wird erst im &#8220;Himmel&#8221; aufgehoben), wird anhand der weiteren Strafma\u00dfnahme Gottes deutlich: bis auf den heutigen Tag muss die Frau (auch alle Christinnen!) ihre Kinder unter Schmerzen geb\u00e4ren. Diese unglaublichen Schmerzen, die eine Frau offensichtlich bei einer Geburt ertragen muss, sind eine Strafe Gottes! Welche Frau k\u00f6nnte jetzt Gott noch lieben? Vor allem, wenn sie selbst doch gar nicht pers\u00f6nlich Schuld an der Verfehlung Evas hat? Gibt es doch so etwas wie &#8220;Erbs\u00fcnde&#8221;?<\/p>\n<p>Ich muss hier einige Fragen leider erstmal offen lassen, da das den Rahmen dieses Artikels sprengen w\u00fcrde. Ggf. werde ich das in sp\u00e4teren Artikeln bzw. in den Kommentaren zu diesem Artikel nachholen.<\/p>\n<p>Was ist aber eigentlich mit dem Mann?<\/p>\n<p>Der Mann ist ja auch nicht unschuldig und bekommt auch seine Strafe von Gott (die auch er bis auf den heutigen Tag zu tragen hat):<\/p>\n<blockquote><p>Zu Adam sprach er: Weil du auf deine Frau geh\u00f6rt und von dem Baum gegessen hast, von dem zu essen ich dir verboten hatte: So ist verflucht der Ackerboden deinetwegen. Unter M\u00fchsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens. Dornen und Disteln l\u00e4sst er dir wachsen und die Pflanzen des Feldes musst du essen. Im Schwei\u00dfe deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zur\u00fcckkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub musst du zur\u00fcck. (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/1.Mose3%2C17-19\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gen 3,17-19<\/a><span style=\"color:#000000\"><span class=\"a4text\"><a title=\"www.bibleserver.com\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=r\u00f6m8,26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\/E\u00dc<\/a><\/span><\/span>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Wichtig ist mir bei dieser &#8211; doch oft sehr emotional gef\u00fchrten &#8211; Thematik, dass Gott sicherlich uns nicht knechten und einfach nur strafen will. Warum h\u00e4tte Er sonst uns Seinen eigenen und einzigen Sohn am Kreuz geopfert?<\/p>\n<p>Gott liebt uns sehr. \u00dcber alles k\u00f6nnte man fast sagen. Einzig Seine Gerechtigkeit steht noch h\u00f6her. Aus diesem Grund konnte Er auch Seinen Sohn nicht verschonen, wenn Er uns retten wollte. Einer musste die Strafe f\u00fcr unsere S\u00fcnden bezahlen. Einer, der makellos war. Ohne S\u00fcnde. Der sich &#8211; obwohl Er Gott selbst war, unser eigener Sch\u00f6pfer (jedoch nicht identisch mit dem Vater) &#8211; von uns Menschen anspucken und verh\u00f6hnen hat lassen. Dem niemand gedankt hat. Der fast v\u00f6llig einsam und nackt am Kreuz (unter Qualen) sterben musste.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnten wir da nicht anders als ihn auch dann (zur\u00fcck-)lieben, wenn Er manches tut und manche Dinge von uns verlangt, die wir nicht (gleich) verstehen?<\/p>\n<p>Ist Unterordnung und Gehorsam denn so schwer, wenn man einen so g\u00fctigen und liebevollen Vater im Himmel hat?<\/p>\n<p>Warum m\u00fcssen wir jedes Seiner Worte so lange herumdrehen bis das herauskommt, was wir selbst denken, was am Besten f\u00fcr uns w\u00e4re?<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnten wir nur einem solchen Gott misstrauen, der alles f\u00fcr uns erlitten hat, nur um uns undankbaren Menschen nicht nur von unserer eigenen Schuld zu befreien, sondern um uns sogar noch h\u00f6her und herrlicher zu machen als die Engel?<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnten wir nur unserem Vater im Himmel so misstrauen, der uns zu Seinen eigenen Kindern gemacht hat und ein so herrliches Erbe f\u00fcr uns vorbereitet hat, dass wir uns dies noch nicht mal in unseren k\u00fchnsten Tr\u00e4umen vorstellen k\u00f6nnen?<\/p>\n<blockquote><p>Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er ent\u00e4u\u00dferte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott \u00fcber alle erh\u00f6ht und ihm den Namen verliehen, der gr\u00f6\u00dfer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt &#8220;Jesus Christus ist der Herr&#8221; &#8211; zur Ehre Gottes, des Vaters. (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Philipper2%2C5-11\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Phil 2,5-11<\/a><span style=\"color:#000000\"><span class=\"a4text\"><a title=\"www.bibleserver.com\" href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=r\u00f6m8,26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\/E\u00dc<\/a><\/span><\/span>)<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Ohne Autorit\u00e4t l\u00e4uft auch heute in der Kirche nichts&#8221; ist die \u00dcberschrift eines Artikels des katholischen Nachrichtendienstes KATH.NET \u00fcber eine Rede des Papstes Benedikt XVI.. 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