{"id":4069,"date":"2015-08-28T13:04:25","date_gmt":"2015-08-28T11:04:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=4069"},"modified":"2020-05-08T19:03:52","modified_gmt":"2020-05-08T17:03:52","slug":"was-jesus-ueber-das-gutmenschentum-sagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=4069","title":{"rendered":"Was Jesus \u00fcber das &#8220;Gutmenschentum&#8221; sagt"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Was Jesus \u00fcber das &#8220;Gutmenschentum&#8221; sagt\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=4069\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Im heutigen Evangeliumstext geht es um das Gleichnis der &#8220;t\u00f6richten Jungfrauen&#8221; (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Matth%C3%A4us25%2C1-13\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mt 25,1-13<\/a>). Die Jungfrauen bereiten sich auf die Hochzeit mit dem Br\u00e4utigam vor. Da der Br\u00e4utigam seine Braut (wie fr\u00fcher wohl \u00fcblich) irgendwann in der Nacht zur Trauung abholt, haben sie \u00d6llampen, um den Weg zu beleuchten. Einige der Jungfrauen, die &#8220;t\u00f6richten&#8221; n\u00e4mlich, haben jedoch nur die Lampen, aber kein \u00d6l dabei. Das macht nat\u00fcrlich solange nichts wie der Br\u00e4utigam noch nicht da ist und man die Lampen noch nicht anz\u00fcnden muss. Als der Br\u00e4utigam jedoch kam, wurde der Unterschied deutlich: ihre Lampen brannten nicht! Was will uns Jesus mit diesem Gleichnis nun sagen?<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>In Anlehnung an die Evangeliumkommentare von Gregor des Gro\u00dfen und Johannes Chrysostomus w\u00fcrde ich dieses Gleichnis so deuten: Die Lampen sind unsere nach au\u00dfen hin gezeigte Fr\u00f6mmigkeit, unser nach au\u00dfen hin gezeigter Glaube etc. Das \u00d6l jedoch ist das, was unseren Glauben wertvoll macht und entscheidend ist: unsere guten Werke der Liebe. Die Lampen sind unsere sch\u00f6nen Worte, der Anschein des Gutseins, f\u00fcr den wir den Ruhm und die Anerkennung der Menschen erhalten. Das \u00d6l ist jedoch der Treibstoff f\u00fcr unser inneres Feuer, unsere wahre Liebe, die tats\u00e4chlich Gutes in unserem Leben hervorbringt und wof\u00fcr wir von Gott gew\u00fcrdigt und belohnt werden.<br \/>\nAuf heute \u00fcbertragen hei\u00dft das: das Gutmenschentum, wo wir nur nette Worte machen und uns f\u00fcr unsere &#8220;guten&#8221; Ansichten von anderen loben lassen (uns aber keine wirklichen Taten der Liebe oder gar Opfer oder echten Mut abverlangen) werden wir von Gott keinen Lohn erwarten k\u00f6nnen. F\u00fcr Gott z\u00e4hlen die inneren Werte, was uns wirklich am Herzen liegt und wo wir unsere Liebe in die Tat umsetzen. Gott l\u00e4sst sich nicht t\u00e4uschen wie Menschen. Das sollten wir uns vor allem bei den gerade aktuellen Diskussionen um Fremdenhass und Fl\u00fcchtlingshilfe immer wieder vor Augen halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im heutigen Evangeliumstext geht es um das Gleichnis der &#8220;t\u00f6richten Jungfrauen&#8221; (Mt 25,1-13). Die Jungfrauen bereiten sich auf die Hochzeit mit dem Br\u00e4utigam vor. Da der Br\u00e4utigam seine Braut (wie fr\u00fcher wohl \u00fcblich) irgendwann in der Nacht zur Trauung abholt, haben sie \u00d6llampen, um den Weg zu beleuchten. 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