{"id":5123,"date":"2017-11-11T11:01:51","date_gmt":"2017-11-11T10:01:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=5123"},"modified":"2020-05-08T17:05:36","modified_gmt":"2020-05-08T15:05:36","slug":"niemand-kann-zwei-herren-dienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=5123","title":{"rendered":"Niemand kann zwei Herren dienen"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Niemand kann zwei Herren dienen\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=5123\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>In <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Lukas16%2C9-15\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lk 16,9-15<\/a> sagt Jesus, dass wir nicht zwei Herren dienen k\u00f6nnen, Gott und dem Mammon (weltlicher Reichtum). Leider ist das wahr und wir m\u00fcssen uns entscheiden. Immer wieder, manchmal sogar t\u00e4glich. Damit sagt Jesus nicht, dass wir keinen Besitz haben d\u00fcrften, aber betont, dass dieser verg\u00e4nglich ist und niemals uns hindern darf, Gott mit ganzem Herzen zu dienen. Papst und Kirchenlehrer Gregor der Gro\u00dfe (um 540-604) sagt dazu:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<blockquote><p>Seine Hoffnung und sein Vertrauen auf verg\u00e4ngliche Dinge setzen wollen, das hei\u00dft: die Fundamente in flie\u00dfendes Wasser setzen. Alles geht vor\u00fcber; Gott allein bleibt. Sich am Verg\u00e4nglichen festmachen, das hei\u00dft auch: sich vom Bleibenden l\u00f6sen. Wer aber kann an seinem Platz fest stehen bleiben in diesem brodelnden Sturzbach, wenn er von den rei\u00dfenden Strudeln mitgerissen wird? Wenn man es verhindern m\u00f6chte, mit der Str\u00f6mung weggerissen zu werden, muss man alles meiden, was flie\u00dft. Sonst zwingt uns der Gegenstand unserer Liebe dazu, das zu tun, was wir gerade vermeiden wollen. Wer sich an verg\u00e4ngliche G\u00fcter klammert, der wird sicher dahin gezogen, wo diese Dinge ihren Ursprung haben, an die er sich festklammert. Die erste Aufgabe besteht also demnach darin, sich davor in Acht zu nehmen, materielle G\u00fcter zu lieben. Die zweite Aufgabe wird es sein, nicht sein ganzes Vertrauen in diejenigen Dinge zu setzen, die uns anvertraut sind, um sie zu gebrauchen, und nicht, sie sich unserer Vorliebe gef\u00fcgig zu machen. Eine Seele, die sich an Dinge h\u00e4ngt, die vergehen, verliert schnell ihre eigene Standfestigkeit. Die Str\u00f6mung des gegenw\u00e4rtigen Lebens rei\u00dft denjenigen mit sich, der sich ihr aussetzt, und es ist eine t\u00f6richte Illusion, dass der, den die Str\u00f6mung mitrei\u00dft, sich in ihr wird aufrecht halten k\u00f6nnen. (Moralia in Iob, 34, zitiert aus <a href=\"http:\/\/evangeliumtagfuertag.org\/main.php?language=DE&amp;module=commentary&amp;localdate=20171111\">Evangelium Tag f\u00fcr Tag<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Lk 16,9-15 sagt Jesus, dass wir nicht zwei Herren dienen k\u00f6nnen, Gott und dem Mammon (weltlicher Reichtum). Leider ist das wahr und wir m\u00fcssen uns entscheiden. Immer wieder, manchmal sogar t\u00e4glich. 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