{"id":5160,"date":"2017-12-26T15:32:54","date_gmt":"2017-12-26T14:32:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=5160"},"modified":"2020-05-08T15:18:48","modified_gmt":"2020-05-08T13:18:48","slug":"praktischer-kommentar-zur-biblischen-geschichte-teil-9-8-noah-geht-aus-der-arche-und-opfert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=5160","title":{"rendered":"Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte (Teil 9): Noah geht aus der Arche und opfert"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte (Teil 9): Noah geht aus der Arche und opfert\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=5160\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Nach <a title=\"Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte (Teil 6): Kain und Abel\" href=\"http:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=3773\">Teil 8 (Die Sintflut)<\/a> folgt hier der Teil 9 aus dem \u201cPraktischen Kommentar zur Biblischen Geschichte\u201d (1913) von <a title=\"Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Justus_Knecht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Friedrich Justus Knecht<\/a>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\"><\/h3>\n<div id=\"sdfootnote26\">Erz\u00e4hlung und Erkl\u00e4rung<\/div>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Das Wasser stand 150 Tage lang auf der Erde<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\">1<\/a><\/sup>. Da gedachte Gott des Noah und aller Tiere, die in der Arche waren, und lie\u00df Wind \u00fcber die Erde wehen<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\">2<\/a><\/sup>. Das Wasser fiel und verlief sich nach und nach, und die Arche blieb auf einem Berg in Armenien<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\">3<\/a><\/sup> stehen. Bald kamen auch die Gipfel der Berge aus dem Wasser hervor.<\/p>\n<p>Nach 40 Tagen \u00f6ffnete Noah ein Fenster und lie\u00df einen Raben fliegen, um zu sehen, ob das Wasser sich verlaufen habe. Der Rabe kam nicht mehr zur\u00fcck<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote4sym\" name=\"sdfootnote4anc\">4<\/a><\/sup>. Daraus lie\u00df Noah eine Taube ausstiegen Diese fand nichts, worauf ihr Fu\u00df ruhen konnte<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote5sym\" name=\"sdfootnote5anc\">5<\/a><\/sup>, und kehrte in die Arche zur\u00fcck. Nach 7 Tagen lie\u00df Noah wieder eine Taube fliegen. Diese kam erst zur Abendzeit zur\u00fcck und trug einen \u00d6lzweig<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote6sym\" name=\"sdfootnote6anc\">6<\/a><\/sup> mit gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern im Schnabel. Jetzt erkannte Noah, dass die Erde trocken war. Er wartete noch 7 Tage und sandte wieder eine Taube aus. Sie kehrte nicht mehr zur\u00fcck<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote7sym\" name=\"sdfootnote7anc\">7<\/a><\/sup>.<br \/>\nAls die Erde v\u00f6llig abgetrocknet war, sprach Gott zu Noah: \u00bbGeh aus der Arche mit den Deinigen und mit allen Tieren!\u201d Noah ging heraus und mit ihm die Seinigen<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote8sym\" name=\"sdfootnote8anc\">8<\/a><\/sup> und alle Tiere. Voll Dank baute er einen Altar<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote9sym\" name=\"sdfootnote9anc\">9<\/a><\/sup> und brachte dem Herrn ein Opfer dar von allen reinen Tieren<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote10sym\" name=\"sdfootnote10anc\">10<\/a><\/sup>. Der Herr hatte Wohlgefallen daran. Er lie\u00df einen Regenbogen am Himmel erscheinen, segnete Noah und seine S\u00f6hne und sprach zu ihnen: ,,Wachst und mehrt euch und erf\u00fcllt die Erde!<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote11sym\" name=\"sdfootnote11anc\">11<\/a><\/sup> Meinen Bund will ich schlie\u00dfen mit euch und euren Nachkommen<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote12sym\" name=\"sdfootnote12anc\">12<\/a><\/sup>. Nie wieder soll eine Wasserflut die ganze Erde verw\u00fcsten. Solange die Erde steht, sollen Saat und Ernte, Sommer und Winter, Tag und Nacht nicht mehr aufh\u00f6ren. Meinen Bogen setze ich in die Wolken, er soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.\u201c<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote13sym\" name=\"sdfootnote13anc\">13<\/a><\/sup> Zugleich gab Gott das Gesetz: \u00bbWer Menschenblut vergie\u00dft dessen Blut soll vergossen werden, denn zum Bilde Gottes ist der Mensch erschaffen.\u00ab<\/p>\n<h3 class=\"western\">Auslegung<\/h3>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><i>G\u00fcte Gottes<\/i> (46)<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote14sym\" name=\"sdfootnote14anc\">14<\/a><\/sup>. Nicht blo\u00df um den gerechten Noah und seine Familie war Gott in v\u00e4terlicher Liebe besorgt, er gedachte auch der Tiere in<br \/>\nder Arche in r\u00fchrender G\u00fcte, denn er hasst keines seiner Gesch\u00f6pfe. Auch wir sollen uns der Tiere erbarmen und vor <i>Tierqu\u00e4lerei<\/i> uns h\u00fcten. Wer mutwillig Tiere qu\u00e4lt, verr\u00e4t ein rohes, grausames Herz.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><i>Treue Gottes<\/i> (51)<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote15sym\" name=\"sdfootnote15anc\">15<\/a><\/sup>. Wie das von Gott angedrohte Strafgericht aber die s\u00fcndhafte Menschheit in schrecklicher Weise eingetroffen ist, so ist ist die nach der Sintflut (S\u00fcndflut) von Gott gegebene Verhei\u00dfung, dass nie mehr eine allgemeine Wasserflut die Erde verw\u00fcsten werde, seit mehr als vier Jahrtausenden in Erf\u00fcllung gegangen.<\/p>\n<p><i>Vertrauen auf Gott<\/i>. In Noah haben wir ein herrliches Beispiel des Gottvertrauens. Im lebendigen Glauben an Gottes Allgegenwart, Weisheit und Allmacht \u00fcberlie\u00df sich Noah ganz und gar der Leitung der Vorsehung. Im Vertrauen auf Gott und in vollkommener Ergebung in den Willen Gottes baute er die Arche, schloss sich mit den Tieren in diese ein und verlie\u00df sie nicht eher, als bis Gott selbst ihm befahl herauszugehen. Wohl mochte ihn die Furcht \u00fcberkommen: \u00bbWie wird es mir mit den Tieren in der Arche ergehen?\u00ab, und als die Arche von der tosenden Flut hin und her geworfen wurde, wird ihm wohl der \u00e4ngstliche Gedanke aufgestiegen sein: \u00bbWie lange wird sie dem Andrang der Sturmflut widerstehen?\u00ab Aber er lie\u00df keinen Kleinmut aufkommen, sondern vertraute felsenfest auf den Herrn und sein heiliges Wort. So soll auch uns der Glaube an die Allmacht und Weisheit des allgegenw\u00e4rtigen Gottes in allen Widerw\u00e4rtigkeiten mit Mut und Trost erf\u00fcllen und uns antreiben, dass wir all unser Vertrauen aus Gott setzen und mit seinen F\u00fcgungen jederzeit zufrieden seien. ,,Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe aus ihn, er wird\u2018s recht machen\u00ab (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm36%2C5\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ps 36, 5<\/a>). Wer auf den lieben Gott vertraut, der hat auf festen Grund gebaut. Wozu soll uns der Gedanke an Gottes Allgegenwart und Allwissenheit\u2026, an Gottes Weisheit und Allmacht antreiben? (*38<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote16sym\" name=\"sdfootnote16anc\">16<\/a><\/sup> u. *41.<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote17sym\" name=\"sdfootnote17anc\">17<\/a><\/sup>)<\/p>\n<p><i>Dankbarkeit gegen\u00fcber Gott<\/i>. Warum hatte Gott Wohlgefallen am Opfer Noahs? Weil dieser es darbrachte 1. im festen Glauben an den k\u00fcnftigen Erl\u00f6ser und 2. mit einem dankerf\u00fcllten Herzen. Das Bild (S. 9 der B. G.)<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">zeigt uns, wie Noah und die Seinigen um den Altar herum auf den Knien liegen und mit Inbrunst und Andacht beten. Was werden sie wohl gebetet haben? Sie haben Gott aus tiefstem Herzen gedankt und ihm aufs neue gelobt, dass sie die S\u00fcnde &#8211; welche an der schrecklichen Flut schuld war &#8211; hassen und meiden und Gott dienen wollten alle Tage ihres Lebens. Die Dankbarkeit gegen Gott ist eine heilige Pflicht der Gottesverehrung. Wann verehren wir Gott innerlich? &#8230; \u00e4u\u00dferlich (270<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote18sym\" name=\"sdfootnote18anc\">18<\/a><\/sup> u. 276<sup><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote19sym\" name=\"sdfootnote19anc\">19<\/a><\/sup>.)<\/p>\n<p><i>Segen der Dankbarkeit<\/i>. Die dankbare Gesinnung Noahs gefiel Gott dem Herrn, deshalb gab er ihm neuen Segen und gn\u00e4dige Verhei\u00dfungen. Indem wir Gott dem Herrn f\u00fcr die empfangenen Wohltaten danken, machen wir uns w\u00fcrdig, neue Gnaden und Wohltaten zu empfangen. Danke am letzten Sonntag des Jahres.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">\u00dcber den Mord vgl. S. 45. Die Tiere darf der Mensch t\u00f6ten, wer aber einen Menschen absichtlich t\u00f6tet, der begeht ein todesw\u00fcrdige Verbrechen, und die Obrigkeit hat das Recht, einen solchen M\u00f6rder zum Tode zu verurteilen; \u00bbdenn zum Bilde Gottes ist der Mensch erschaffen\u00ab, und wer einen Menschen unrechtm\u00e4\u00dfigerweise t\u00f6tet, der greift in das Majest\u00e4tsrecht Gottes ein, der allein Herr \u00fcber Leben und Tod des Menschen ist.<\/p>\n<p class=\"kleingedruckt-western\">Der <i>\u00d6lzweig<\/i>, welchen die Taube in die Arche mitbrachte, deutete den in der Arche Eingeschlossenen an, dass die Verw\u00fcstung der Erde aufgeh\u00f6rt hatte, und dass ihre Befreiung nahe war. Deshalb galten fortan die Taube und der \u00d6lzweig als Zeichen des Friedens, der Errettung und der Freude.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Auslegung<\/h3>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Gew\u00f6hne dir an, bei allem Guten, das dir widerf\u00e4hrt, ein herzliches \u00bbGott sei Dank\u00ab oder \u00bbDeo gratias\u00ab zusagen (z. B. wenn du etwas Gesuchtes findet &#8211; wenn eine Arbeit dir gelungen ist &#8211; wenn ein Gewitter ohne Schaden vor\u00fcbergeht etc.).<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Das Erste, was Noah tat, nachdem er die Arche verlassen hatte, war die Verrichtung seiner Danksagung. So soll auch dein Erstes am Morgen, wenn du vom Schlaf aufgestanden bist, die Danksagung sein. Verrichte also t\u00e4glich dein Morgengebet und mache dabei gute Vors\u00e4tze!<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\">Noah hatte seine Rettung mittels der Arche durch seine Gerechtigkeit sich verdient. Wodurch hattest du es verdient, dass Gott dich gleich nach deiner Geburt in die Rettungsarche seiner allein seligmachenden Kirche aufgenommen hat? Danke also recht oft dem lieben Gott, dass du ein Glied der wahren Kirche bist, \u00bbdenn es gibt keinen gr\u00f6\u00dferen Schatz als den katholischen Glauben\u00ab (Augustinus).<\/p>\n<p align=\"justify\">Fortsetzung siehe <a href=\"http:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=5171\">Teil 10 (Die S\u00f6hne Noahs. Sein Tod).<\/a><\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1<\/a>ohne abzunehmen (zu fallen)<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2<\/a>Hatte denn Gott eine Zeitlang des Noah etc. nicht gedacht, sie vergessen? Nein. Die Worte: \u00bbGott gedachte etc.\u00ab wollen sagen: Aus Liebe (liebender F\u00fcrsorge) f\u00fcr Noah etc. lie\u00df Gott Wind wehen, damit sie wieder aus der Arche, in welcher sie eingeschlossen waren, herausgehen konnten.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote3anc\" name=\"sdfootnote3sym\">3<\/a>Dies ist ein Hochland in Asien und liegt s\u00fcdlich vom Kaukasus zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meere. Der h\u00f6chste Berg in diesem Lande ist der 5600m hohe Ararat im russischen Armenien) welchen die Perser den \u201eBerg des Noah\u201c nennen, weil auf ihm die Arche Noah stehen blieb. Das Wasser fiel nat\u00fcrlich langsam; als die Gipfel der Berge aus dem Wasser hervortraten, war Noah schon 223 Tage in der Arche Es dauerte aber noch lange, bis die Erde v\u00f6llig, d. h. bis zum ebenen Lande herab, trocken war.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">4<\/a>Warum wohl? Er fand Nahrung genug an den toten K\u00f6rpern und konnte auf den Berggipfeln ausruhen; deshalb hatte er kein Verlangen nach der Gefangenschaft in der Arche.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote5anc\" name=\"sdfootnote5sym\">5<\/a>Weil noch Wasser aus dem Land stand<\/div>\n<div id=\"sdfootnote6\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote6anc\" name=\"sdfootnote6sym\">6<\/a>d.h. einen Zweig vom \u00d6lbaum. Dieser Baum wird \u00d6lbaum genannt, weil aus seinen Fr\u00fcchten (den Oliven) ein feines \u00d6l gewonnen wird. Was erkannte Noah an den gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern? Dass die Erde wenigstens an den Abh\u00e4ngen des Ararat, auf welchem \u00d6lb\u00e4ume wachsen) trocken war und das Wachstum begonnen hatte.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote7\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote7anc\" name=\"sdfootnote7sym\">7<\/a>Warum? Weil das Wasser auch in der Ebene versiegt war. Noah ging aber nicht eigenm\u00e4chtig aus der Arche, sondern wartete auf den Befehl Gottes, dessen F\u00fchrung er sich ganz \u00fcberlassen hatte.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote8\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote8anc\" name=\"sdfootnote8sym\">8<\/a>Es waren mit Noah 8 Seelen. Noah war ein Jahr lang in der Arche (vgl. 1. Mos. 7, 11 und 8,14). Mit welchen Gef\u00fchlen wird er die Erde wieder betreten haben? Wohin er ging, \u00fcberall war Tod und Verw\u00fcstung, ringsum kein lebendes Wesen, kein Haus, keine menschliche Wohnst\u00e4tte mehr; da und dort lagen die Gebeine der Ertrunkenen umher, die Erde war ein gro\u00dfes Leichenfeld geworden. Trauer erf\u00fcllte sein Herz, wenn er an das schauerliche Ende der Umgekommenen dachte, und Dank, unaussprechlicher Dank stieg aus seiner Seele aus als er dar\u00fcber nachdachte: Was w\u00e4re aus mir und den Meinigen geworden, wenn Gott uns nicht so gn\u00e4dig beh\u00fctet h\u00e4tte?<\/div>\n<div id=\"sdfootnote9\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote9anc\" name=\"sdfootnote9sym\">9<\/a>aus Steinen.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote10\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote10anc\" name=\"sdfootnote10sym\">10<\/a>d. h. <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Jesaja1\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">je 1<\/a> St\u00fcck von den reinen Tieren, von welchen je sieben Paare durch die Arche gerettet worden waren.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote11\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote11anc\" name=\"sdfootnote11sym\">11<\/a>Weil Noah der zweite Stammvater der Menschheit werden sollte, deshalb sprach Gott \u00fcber ihn und seine S\u00f6hne den gleichen Segen aus wie fr\u00fcher \u00fcber das erste Menschenpaar.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote12\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote12anc\" name=\"sdfootnote12sym\">12<\/a>also mit der ganzen Menschheit.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote13\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote13anc\" name=\"sdfootnote13sym\">13<\/a>Der Bund ist ein Freundschaftsbund: Gott will k\u00fcnftig dem Menschengeschlecht gn\u00e4dig sein, nie mehr soll eine allgemeine Wasserflut \u00fcber die Erde kommen und der Wechsel der Jahreszeiten, welcher durch die Sintflut (S\u00fcndflut) unterbrochen war, soll nie mehr gest\u00f6rt werden. Der Regenbogen mit seiner siebenfarbigen Pracht soll das Zeichen dieses Bundes sein; er soll uns an die Barmherzigkeit Gottes und an das von Gott gegebene Versprechen erinnern, dass nie mehr eine allgemeine Flut die Erde verw\u00fcsten wird. Der Regenbogen, der von den Wolken zur Erde herabreicht erscheint wie ein Mittler zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und den Menschen.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote14\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote14anc\" name=\"sdfootnote14sym\">14<\/a>Kat.-Nr. 46: Gott ist g\u00fctig hei\u00dft: Gott ist voll Liebe gegen die Gesch\u00f6pfe und erweist ihnen zahllose Wohltaten. \u201eGott ist die Liebe.\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/1.Johannes4%2C8\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1. Joh 4,8<\/a>), \u201eSo sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Johannes3%2C16\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joh 3,16<\/a>)<\/div>\n<div id=\"sdfootnote15\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote15anc\" name=\"sdfootnote15sym\">15<\/a>Kat.-Nr. 51: Gott ist treu hei\u00dft: Gott h\u00e4lt, was er verspricht, und erf\u00fcllt, was er androht. \u201eHimmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.\u201c (Matth. 24,35)<\/div>\n<div id=\"sdfootnote16\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote16anc\" name=\"sdfootnote16sym\">16<\/a>Kat.-Nr. *38: Gott ist <i>allwissend<\/i> hei\u00dft: Gott wei\u00df alles vollkommen und von Ewigkeit her, er wei\u00df das Vergangene, das Gegenw\u00e4rtige und das Zuk\u00fcnftige, auch unsere geheimsten Gedanken. \u201eGottes Augen sind viel heller als die Sonne und durchschauen die tiefsten Abgr\u00fcnde in dem Herzen der Menschen.\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Jesus%20Sirach23%2C28\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sir. 23,28<\/a>)<\/div>\n<div id=\"sdfootnote17\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote17anc\" name=\"sdfootnote17sym\">17<\/a>Kat.-Nr. 41: Der Gedanke an Gottes <i>Weisheit<\/i> und <i>Allmacht<\/i> soll uns antreiben 1) unser ganzes Vertrauen auf Gott zu setzen, 2) mit seinen F\u00fcgungen allezeit zufrieden zu sein.<br \/>\n\u201eBefiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird es recht machen.\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Psalm36%2C5\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ps 36,5<\/a>) Hiob, Tobias.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote18\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote18anc\" name=\"sdfootnote18sym\">18<\/a>Kat.-Nr. 270: Wir verehren Gott <i>innerlich<\/i>, wenn wir 1) an ihn glauben, auf ihn hoffen und ihn \u00fcber alles lieben; 2) ihn anbeten, ihm danken und seinem Willen uns dem\u00fctig unterwerfen. Gott <i>anbeten<\/i> hei\u00dft: ihn als den h\u00f6chsten Herrn anerkennen und verherrlichen.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote19\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote19anc\" name=\"sdfootnote19sym\">19<\/a>Kat.-Nr. 276: Wir verehren Gott <i>\u00e4u\u00dferlich<\/i>, wenn wir unsere innere ehrfurchtsvolle Gesinnung gegen\u00fcber Gott auch durch \u00e4u\u00dfere Handlungen an den Tag legen.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Teil 8 (Die Sintflut) folgt hier der Teil 9 aus dem \u201cPraktischen Kommentar zur Biblischen Geschichte\u201d (1913) von Dr. Friedrich Justus Knecht.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-5160","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4Sdv6-1le","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5160"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5160\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8411,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5160\/revisions\/8411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5160"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5160"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}