{"id":6967,"date":"2019-07-03T08:00:44","date_gmt":"2019-07-03T06:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=6967"},"modified":"2020-05-08T17:59:07","modified_gmt":"2020-05-08T15:59:07","slug":"ueber-den-glauben-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=6967","title":{"rendered":"\u00dcber den Glauben"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"\u00dcber den Glauben\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/www.projekt-kirche.de\/?p=6967\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Heute gibt es bei <a href=\"http:\/\/www.evangeliumtagfuertag.org\">Evangelium Tag f\u00fcr Tag<\/a> einen sehr sch\u00f6nen Kommentar \u00fcber den Glauben zur biblischen Begebenheit mit dem &#8220;ungl\u00e4ubigen Thomas&#8221; von Benedikt XVI. (Papst von 2005-2013), der sich zu lesen lohnt:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align:left\">Sehr bekannt und geradezu sprichw\u00f6rtlich ist sodann die Szene des ungl\u00e4ubigen Thomas, die sich acht Tage nach Ostern abspielte. Im ersten Moment hatte er nicht geglaubt, dass in seiner Abwesenheit Jesus erschienen war, und hatte gesagt: \u201eWenn ich nicht die Male der N\u00e4gel an seinen H\u00e4nden sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der N\u00e4gel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Johannes20%2C25\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joh 20,25<\/a>). Im Grunde geht aus diesen Worten die \u00dcberzeugung hervor, dass Jesus nun nicht mehr so sehr an seinem Antlitz als vielmehr an den Wundmalen zu erkennen sei. Thomas meint, dass die f\u00fcr die Identit\u00e4t Jesu ausschlaggebenden Zeichen jetzt vor allem die Wundmale seien, an denen offenbar wird, wie sehr er uns geliebt hat. Darin irrt der Apostel nicht. Wie wir wissen, erscheint Jesus acht Tage sp\u00e4ter wieder unter seinen J\u00fcngern, und diesmal ist Thomas anwesend. Und Jesus fordert ihn auf: \u201eStreck deinen Finger aus \u2013 hier sind meine H\u00e4nde! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungl\u00e4ubig, sondern gl\u00e4ubig\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Johannes20%2C27\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joh 20,27<\/a>). Thomas reagiert mit dem sch\u00f6nsten Glaubensbekenntnis des ganzen Neuen Testaments: \u201eMein Herr und mein Gott!\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Johannes20%2C28\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joh 20,28<\/a>). Dazu merkt der hl. Augustinus an: Thomas \u201esah und ber\u00fchrte den Menschen, bekannte aber seinen Glauben an Gott, den er weder sah noch ber\u00fchrte. Was er aber sah und ber\u00fchrte, veranlasste ihn, an das zu glauben, woran er bis dahin gezweifelt hatte\u201c (In Ioann. 121,5). Der Evangelist f\u00e4hrt mit einem letzten Wort Jesu an Thomas fort: \u201eWeil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht gesehen haben und doch glauben werden.\u201c Diesen Satz kann man auch ins Pr\u00e4sens setzen: \u201eSelig sind, die nicht sehen und doch glauben\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/NLB\/Johannes20%2C29\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joh 20,29<\/a>) [\u2026] Der Fall des Apostels Thomas ist f\u00fcr uns aus mindestens drei Gr\u00fcnden wichtig: erstens, weil er uns in unseren Ungewissheiten tr\u00f6stet; zweitens, weil er uns zeigt, dass jeder Zweifel \u00fcber alle Ungewissheiten hinaus zum Licht f\u00fchren kann; und schlie\u00dflich, weil die an Thomas gerichteten Worte Jesu uns den wahren Sinn des reifen Glaubens in Erinnerung rufen und uns ermutigen, ungeachtet der Schwierigkeiten auf unserem Weg der Treue zu Jesus weiterzugehen. (Generalaudienz vom 27. September 2006, \u00a9 Libreria Editrice Vaticana, zitiert aus <a href=\"http:\/\/www.evangeliumtagfuertag.org\">Evangelium Tag f\u00fcr Tag<\/a>)<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute gibt es bei Evangelium Tag f\u00fcr Tag einen sehr sch\u00f6nen Kommentar \u00fcber den Glauben zur biblischen Begebenheit mit dem &#8220;ungl\u00e4ubigen Thomas&#8221; von Benedikt XVI. 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