Einheit der Christen

Ich hatte in den letzten Tagen und Wochen einige sehr interessante Diskussionen bzw. Gespräche über die Einheit der Christen (siehe z.B. diese Diskussion bei Storch), an die ich auf meinem Blog gerne nochmals anknüpfen möchte. 

Zunächst einmal: mir ist durchaus bewusst, an was für ein Thema ich mich heranwage. Es wurde sicher schon tausendfach diskutiert und alle möglichen Projekte zur Förderung bzw. (Wieder-) Herstellung der Einheit der Christen gestartet. Und alles offensichtlich ohne merklichen Erfolg.

Dennoch: da dieses Thema so wichtig ist, kann, darf und will ich nicht resignieren!

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Christliche Kindererziehung

Es ist interessant wie viele Bücher und Seminare es über das Thema „Christliche Kindererziehung“ gibt.

Meine Frau hat sich besonders für dieses Thema interessiert und sich einige dieser Bücher angesehen. Sie ist ja nicht nur Mutter, sondern auch „professionelle“ Erzieherin. Ich selbst hatte mich bislang nicht so sehr darum gekümmert. Zumindest was die „Theorie“ betrifft. In der Praxis bin ich auf jeden Fall mit von der Partie. Mir macht Kindererziehung richtig Freude (wohl eher untypisch für Männer, oder?)

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Falsche Propheten erkennen

In letzter Zeit gab es anlässlich der in christlichen Kreisen umstrittenen Person Todd Bentley’s und seines Dienstes in Lakeland, Florida eine rege und bisweilen richtiggehend hitzige Diskussion unter deutschen Christen (siehe z.B. die Diskussionen bei Dirk bzw. Storch).

Es kristallisierten sich prinzipiell zwei Lager heraus. Die eine Seite, die Todd Bentley als eine Art Prophet verehrt (trotz seiner Fehler) und die andere, die ihn als „falschen Propheten“ rigoros ablehnt.

Folgende Fragen zu diesem Thema waren meine Ansicht nach besonders oft diskutiert worden:

Was kennzeichnet einen „falschen Propheten“ bzw. „Irrlehrer“ und wie kann man einen echten von einem falschen Propheten unterscheiden?

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Geistliches Training

Heute vormittag war ich mal wieder im Fitness-Studio wegen meiner Rückenprobleme. Da gibt es nicht nur so Gelegenheitssportler wie mich, sondern auch ernsthafte Bodybuilder. Die schinden sich da richtig ab, um ihren Körper fit und in guter Form zu halten bzw. aufzubauen. Nicht nur einmal die Woche für ’ne halbe Stunde wie ich, sondern sicherlich mind. 2-3 die Woche für weit mehr als 1 Stunde.

Es ist schon interessant wie (junge!) Menschen so richtig diszipliniert sein können, wenn es um ihr Aussehen geht. Wenn es um Gott und die eigene Ewigkeit geht, dann ist man leider meist viel nachlässiger. Gerade auch wir Christen denke ich. Wie schwer fällt es uns nur, geistlich fit zu bleiben bzw. sich geistlich zu trainieren bzw. trainieren zu lassen.

Für mich waren die letzten Tage und Wochen so was ähnliches wie ein geistliches Training. Ich bin durch „Zufall“ auf Tom’s und Dirk’s Blog gestoßen. Und ich fand ihre „Unterhaltung“ über Themen wie Gemeindeaufbau sehr interessant. Vor allem war ich ehrlich sehr angetan wie freundschaftlich und respektvoll sie miteinander umgegangen sind. Toll, habe ich bei mir gedacht. Es gibt sie also doch (noch): reife, liebevolle und ernsthafte Christen mit gesunden Ansichten 🙂

Dann habe ich angefangen, mich auch an den Diskussionen auf den verschiedensten Blogs zu beteiligen. Das hat mir viel Freude gemacht. Nach langer Zeit konnte ich mich mal wieder mit anderen Christen über geistliche Themen (und anderes) tiefergehend austauschen. Und natürlich gab es da auch die ein oder andere kontroverse Diskussion. Und nicht immer liefen die Unterhaltungen in einer respekt- und liebevollen Art ab. An dieser Stelle möchte ich mich gleich nochmals entschuldigen bei allen, die ich nicht so behandelt habe wie es Jesus geboten hat.

Aber genau das ist für mich geistliches Training. Sich mit anderen Christen über verschiedene Themen austauschen, von anderen lernen und anderen hoffentlich auch etwas mitgeben können. Ich habe auf jeden Fall einige interessante Leute kennen lernen dürfen. Christen mit anderen Hintergründen bzgl. ihrer Lebenserfahrungen und geistlichen Erlebnissen. Brüder und Schwestern im Glauben, die teilweise ganz unterschiedliche theologische Ansichten haben. Und es war und ist nicht immer ganz einfach für uns gewesen, einander zu verstehen, zu respektieren und wirklich zu lieben.

Aber ohne solche Erfahrungen können wir unseren Glauben weder leben, noch prüfen. Noch können wir uns geistlich weiter entwickeln. Und wir werden auch ohne diesen (oft schwierigen und herausfordernden) Austausch meiner Ansicht nach nie wirklich eins werden wie das Jesus geboten hat.

Ich wünsche mir sehr, dass wir alle zu einer Gemeinschaft von Christen heranwachsen, auf die folgender Ausspruch unseres Herrn zutrifft:

Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt. (Joh 13,25 EÜ)

PS: Ich bin jetzt für 2 Wochen an der Nordsee im Urlaub und werde bei dieser Gelegenheit auch meine Medikamente gegen meine Depressionen absetzen. Wer möchte kann gerne für mich beten, dass ich wieder so richtig gesund werde. Im Gegenzug bleibt Ihr für ca. 2 Wochen von meinen Kommentaren auf Euren Blogs verschont 🙂