Jeder von Gott geliebter, als Sohn angenommener Mensch müsse leiden, sagt der Kirchenvater Johannes Chrysostomus, aber nicht jeder, der Leid erfährt ist immer auch ein „Gerechter“. Denn schließlich gäbe es auch Leid zur Strafe (vgl. hierzu auch den Artikel „Warum gibt es Leid in dieser Welt?„).

Diese Aussagen, die Johannes Chrysostomus zur folgender Bibelstelle in seiner „29. Homilie über den Brief an die Hebräer“ gemacht hat, haben mich innerlich stark berührt.

„Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat. 7 Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet. Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt? 8 Würdet ihr nicht gezüchtigt, wie es doch bisher allen ergangen ist, dann wäret ihr nicht wirklich seine Kinder, ihr wäret nicht seine Söhne.“ (Heb 12,6-8/EÜ)

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