Projekt Kirche

Gedanken und Projekte für eine erneuerte Kirche

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Beichte ist Begegnung mit Gott

Ich tue mir naturgemäß nicht so leicht, zur Beichte zu gehen. Erstens ist es doch etwas unangenehm, die eigenen Fehler zu betrachten und zweitens erzählt man das ja auch nicht gerne weiter. Dazu kommt, dass der Teufel einem meist Steine in den Weg legt, weil er uns am Beichten hindern will (z. B. durch unvorhergesehene Termine).
Dennoch ist die Beichte unverzichtbar. Sie ist immer sehr heilsam und geistlich stärkend. Egal ob man jetzt viel zu beichten hat oder einem wenig dazu einfällt. Es ist ein Sieg im geistlichen Kampf.
Die Beichte ist und soll aber nicht einfach nur eine christliche Pflicht sein bzw. bleiben. In Wahrheit ist sie eine intensive Begegnung mit Gott. Man sieht und hört zwar in der Beichte den Priester, aber Jesus Christus selbst ist im Priester anwesend. Er ist der einzige und wahre Hohenpriester, der unsere Schuld vergibt. Und dass ist nicht nur theologische Spekulation, sondern tatsächliche Realität. Jesus freut sich riesig, wenn wir Ihn in der Beichte besuchen kommen. Er liebt uns und vergibt uns gerne in Seiner großen Barmherzigkeit. Lasst uns Mut haben und diesen kleinen Schritt wagen! Gönnen wir dem Teufel keinen Sieg, sondern lassen wir uns von Gott beschenken!

Geistlicher Kampf (gegen negative Gedanken)

Gestern war ich mal wieder so richtig genervt. Mir ging es nicht schnell genug mit dem Einbau meiner neuen Küche voran. Ich brauchte einfach viel zu Zeit für alles. Ich fiel in ein emotionales Loch und war einfach nur schlecht drauf. Dann kam ein alter Schulfreund, der mir netter Weise beim Aufbauen der Küche helfen wollte. Jedoch war er (aus meiner Sicht) noch viel negativer drauf als ich. Er erzählte mir fast ununterbrochen wie schlimm es um die Gesellschaft bestellt sei, welche Gefahren überall lauerten wie man sich am Besten ernähren sollte, um nicht krank zu werden etc. Das gab mir emotional den Rest.

Mir war nicht klar genug, dass in mir ein geistlicher Kampf tobte, den ich zu verlieren drohte. Mein sporadisches inneres Gebet half nicht viel. Ich wurde einfach depressiv und meine Kräfte schwanden dahin.

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Was ist ein katholischer Priester…?

…diese Frage beantwortet Kaplan Johannes M. Schwarz in Folge 46 seines genialen 3MC – 3 Minute Catechism (3-Minuten-Katechismus):

Mein Neujahrswunsch: Einheit der Christen

Ich lese gerade das sehr lesenswerte Büchlein „Alle werden Schüler Gottes sein“ von Pater Clemens Pilar (Team Nazaret). Darin wird die Einheit der Christen als „der einzige stichhaltige Gottesbeweis“ bezeichnet.

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Wunschvorstellung oder Wahrheit?

In letzter Zeit hat mich der Gedanke öfters beschäftigt, dass viele Menschen offenbar lieber ihren eigenen Wunschvorstellungen anhängen als sich für die (objektive) Wahrheit zu interessieren. Das ist so ähnlich als, wenn man sich täglich einredet, dass Zähneputzen unnötig sei, nur weil man nicht sofort Karies bekommt. Im Prinzip will man sich eben einfach nur nicht eingestehen, dass man Zähneputzen lästig findet und man nicht über die Konsequenzen des eigenen Handelns nachdenken will.

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Mein Gott & Walter

Ich wollte nur in aller Kürze auf den brandneuen und sehr empfehlenswerten multimedialen katholischen Glaubenskurs „Mein Gott & Walter“ von Kaplan Johannes Schwarz hinweisen und bei dieser Gelegenheit mal wieder ein „Lebenszeichen“ von mir auf diesem Blog geben 😉

Hier gibt’s als Vorschau mal die Episode 1…

Mein Gott & Walter

Ich wollte nur in aller Kürze auf den brandneuen und sehr empfehlenswerten multimedialen katholischen Glaubenskurs „Mein Gott & Walter“ von Kaplan Johannes Schwarz hinweisen und bei dieser Gelegenheit mal wieder ein „Lebenszeichen“ von mir auf diesem Blog geben 😉

Hier gibt’s als Vorschau mal die Episode 1…

Über Kirche, Ökumene, Love Parade und Abtreibung

Jetzt ist es schon eine ganze Weile her, dass ich einen Beitrag auf meinem Blog veröffentlicht habe. Das hat eine ganze Reihe von Gründen.

Zuerst hatte ich Computerprobleme, die mich lange Zeit beschäftigt haben (mittlerweile habe ich ein neues Notebook). Dann war ich ziemlich eingespannt mit meinem Engagement im Pfarrgemeinderat bzw. in der Pfarrgemeinde (was natürlich weiterhin der Fall ist). Dann musste ich auf meine mündliche Abschluss-Prüfung meines Theologie-Grundkurses lernen (jetzt fehlt nur noch meine Hausarbeit). Und dann ging es mir in letzter Zeit gesundheitlich auch nicht sehr gut (wie so häufig leider).

Noch sind nicht alle Probleme überwunden (wann ist das schon) und meine Zeit für diesen Blog ist weiterhin sehr knapp (ich habe schließlich auch Familie). Dennoch wollte mich zwischendurch mit einem kurzen Beitrag wieder mal melden.

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Nachtrag zu „Über den sexuellen Missbrauch in der kath. Kirche“

Hier noch ein Nachtrag zu meinem vorigen Beitrag „Über den sexuellen Missbrauch in der kath. Kirche„:

Ich habe letzten Dienstag an der im letzten Artikel genannten Podiumsdiskussion über den „sexuellen Missbrauch in der Kirche“ (Jesuiten, München) teilgenommen. Und es war wirklich sehr interessant und aufschlussreich.

Schade fand ich nur, dass im Hinblick auf die in der letzten Zeit so intensiv geführten Diskussion zu diesem Thema verhältnismäßig wenige Besucher da waren. Ich vermute, dass es eben eine Sache ist, als Unbeteiligter „aus der Ferne“ mit zu diskutieren, eine andere sich ernsthaft(er) mit dem Thema zu beschäftigen und es wirklich an sich (persönlich) heran zu lassen. D.h., wenn eine Sache für einen selbst konkreter wird, dann ist das Interesse offenbar nicht mehr ganz so groß…

Wie dem auch sei, im Folgenden möchte ich ein paar Punkte aufgreifen, die ich aus der Veranstaltung mitgenommen habe:

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Über den sexuellen Missbrauch in der kath. Kirche

Eigentlich wollte ich zu dem Thema „sexueller Missbrauch in der kath. Kirche“ keinen eigenen Blogbeitrag schreiben. Nicht weil das Thema (mir) nicht wichtig genug wäre, sondern weil es so schwierig ist, hierzu einen einigermaßen ausgewogenen, tiefgründigen und feinfühligen Artikel zu schreiben.

Mittlerweile denke ich aber, dass das Thema eine so überaus große Bedeutung und Brisanz gewonnen hat, dass ich doch noch ein paar Gedanken hierzu äußern will (vgl. hierzu auch den „Welt“-Kommentar „Hitziges Gefecht über die Sexualmoral der Kirche“ zur Sendung „Anne Will: Sind wir noch Papst?“ und die Kolumne „Post von Wagner“ in der Bild-Zeitung).

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