Am 25.-27. Januar 2008 fand das 5. Europäische Leitertreffen der Internationalen Gemeinden Christi in Zürich statt. Hierbei hielten u.a. auch Gordon Ferguson und Randy McKean eine Predigt (siehe Predigten vom European Leaders Meeting 2008). Randy McKean ist der Bruder von Kip McKean (siehe dessen eigene offizielle Homepage bzw. die Aufklärungswebsite Kip McKean.com), dem Initiator und ehemaliger “Weltevangelist” der Internationalen Gemeinden Christ (ICOC).
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Gestern ging der Willow-Creek-Leitungskongress 2008 in Oberhausen zu Ende und schon findet sich auf der Willow-Creek-Deutschland-Website eine Berichterstattung mit Fotos. So kann ich mich auf einen sehr kurzen Kommentar zu diesem Kongress beschränken.
Für 2008 haben sich ja bereits ein paar interessante Neuigkeiten angekündigt:
Die deutsche Übersetzung der Septuaginta (Altes Testament der ersten Christen) soll nach einigen Verzögerungen im Februar 2008 erscheinen. Auch die Fertigstellung des Neuen Testaments inkl. der Psalmen der “Neuen Genfer Übersetzung” wurde für 2008 angekündigt. Auf www.bibleserver.com gibt es bereits die Online-Version.
Endlich bin ich mit meiner Projekt-Kirche-Website ein gutes Stück vorangekommen. Viele Seiten habe ich überarbeiten bzw. ergänzen können.
So ist die Seite über “Lehre” jetzt auf einem Stand, mit dem man schon was anfangen kann. Auch wenn immer noch viel fehlt. Aber ich bin froh, dass ich zumindest schon mal aufzeigen konnte, wohin ich mit dem “Projekt Kirche” gehen will.
Jetzt hoffe ich natürlich noch auch auf viele hilfreiche Kommentare und konstruktiver Kritik.
Schön wäre natürlich auch noch aktive Mitarbeiter zu haben. Schließlich war das “Projekt Kirche” noch nie dazu gedacht, lediglich “mein Ding” zu sein, sondern eine Plattform zum Austausch und Nutzen für viele ernsthafte Christen bzw. ernsthaft am Glauben Interessierte.
Gott hat uns heute mit einem gesunden Sohn und einer schnellen Geburt gesegnet.
Lennart kam heute mittag mit einem recht stattlichen Gewicht von 3,9kg zur Welt.
Connie und ich freuen uns sehr!
Und Paul hat jetzt endlich einen Bruder und Spielkameraden…
Am 28. Februar 2007 hat die Internationale Gemeinde Christi Berlin bekanntgegeben, dass sich eine zu Kip McKean‘s Bewegung gehörende “International Christian Church” in Berlin formiert. Damit würde Kip McKean und seine Anhänger früher als vermutet wieder zurück nach Deutschland finden.
Am letzten Sonntag habe ich eine sehr gute und tiefgründige Predigt in einer freien Gemeinde bei uns um die Ecke anhören können. Es ging um “irdisches” und “geistliches” Denken.
Wir Christen sollten ja eigentlich in der Lage sein, nicht nur die irdischen (physischen, d.h. anfassbaren) Dinge zu beurteilen, sondern auch die geistlichen (unsichtbaren) Dinge, die zu Gottes Welt gehören.
“Einigkeit und Recht und Freiheit” sind Worte aus der deutschen Nationalhymne. Sie beschreiben, was sich viele Deutsche lange Zeit gewünscht hatten.
Die Freiheit und das Recht bzw. Gerechtigkeit kam nach dem Ende des Dritten Reiches, die Einigkeit 1990 mit der deutschen Wiedervereinigung.
Auch im Christentum sehnen sich viele nach Einigkeit und Recht und Freiheit. Nach einem einigen Christentum, in dem Gottes Recht u. Gerechtigkeit herrscht, aber auch die Freiheit, die Gott uns Christen in Jesus schenkt.
Wie können wir diese 3 Ziele erreichen und was bremst uns eigentlich so sehr?
Die Einigkeit wird oft aufgrund einseitiger Rechthaberei und gegenseitigem mangelnden Verständnis blockiert.
Das Recht wird oft durch selbsternannte Propheten und autoritäre Leiter niedergedrückt.
Und die Freiheit lassen wir uns teilweise durch engstirnige und “gesetzliche” Dogmatiker mit mangelnder Liebe rauben.
Natürlich ist das Ganze viel komplexer. Das “Recht Gottes” kann z.B. auch in der entgegengesetzten Richtung durch mangelnden Respekt vor Gottes Wort außer Kraft gesetzt werden. Z.B. wenn Sünde nicht mehr ernst genommen bzw. relativiert wird. Dies entsteht oft da, wo die Gnade Gottes nicht verstanden wird. Aus Angst vor Strafe diskutiert man dann lieber ein paar von Gottes Geboten weg. Ein Bremsklotz bzgl. der Einigkeit der Christen ist auch oft unsere eigene Vergangheit. Unsere schlechten Erfahrungen, unsere Verletzungen. Wo Vertrauen zerstört und nicht wieder aufgebaut werden konnte, da ist keine wirkliche Einigkeit möglich.
Ich wünsche mir persönlich, dass wir Christen wieder den Mut aufbringen, dass Einigkeit und Recht und Freiheit nicht nur möglich, sondern auch von Gott geboten sind.
Interessante Gedanken und Thesen hierzu sind übrigens im Buch “The Jesus Proposal” zu finden.
Mittlerweile hat meine Website einen ausreichenden Reifegrad erreicht (was Struktur, Layout und Inhalt angeht), so dass man jetzt gut darauf aufbauen kann.
Aber natürlich ist das erst der Anfang. Ich muss noch eine Menge Material in die Website für das Projekt Kirche einbauen. Ideen hätte ich genug, aber es braucht eben auch ziemlich viel Zeit. Vor allem, da ich das Ganze ja noch alleine mache.
So hoffe ich, dass Gott mir noch ein paar Mitstreiter schenkt, so dass das Projekt wachsen und konkretere Formen annehmen kann.
Heute nachmittag kam auf einmal die Feuerwehr bei uns vorbei und hielt ein paar Häuser weiter. Wir rätselten was da wohl los sei und dachten zuerst an eine Panne beim Grillen. Immerhin war heute ein wunderschöner Frühlingstag. Nachdem wir gerade Besuch hatten, machten wir uns keine weiteren Gedanken.
Als jedoch immer mehr Feuerwehrfahrzeuge anrückten und sich das Ganze direkt vor unseren Augen vom Balkon beobachtbar abspielte, wurden wir immer neugieriger. Wir wollten aber eigentlich nicht nach draußen und dort vorbeigehen wie typische Schaulustige.
Als wir bzw. ich es gar nicht mehr aushielt, ging ich zu unserem meist gut informierten Nachbarn hinunter und fragte ihn, was da los sei. Er sagte mir, dass es sich um einen Wohnungsbrand handelte. Ich ging sogleich nach oben und benachrichtigte meine Frau. Endlich konnten wir unsere Neugier befriedigen.
Da sagte meine Frau zu mir: "Eigentlich sollten wir für die Menschen dort beten, oder?". Ich schämte mich richtig wie selbstbezogen ich gewesen war. Statt Mitgefühl für die Betroffenen zu haben und für sie zu beten, ging es mir hauptsächlich um meine Neugier und sah das Ganze eher als eine willkommene Abwechslung in unserem eher langweiligen Wohnviertel an.
Und ich musste mal wieder feststellen, dass ich immer noch viel zu wenig für andere bete, obwohl ich als Christ dadurch doch so viel helfen könnte.