Projekt Kirche

Gedanken und Projekte für eine erneuerte Kirche

Kategorie: Bibelauslegung

Über das Reich Gottes

Heute hat unser Pfarrer eine richtig gute Predigt über das Gleichnis vom Senfkorn (Mk 4,26-34) gehalten. Ich möchte sie im Folgenden in eigenen Worten (und teilweise durch eigene Gedanken ergänzt) wiedergeben.

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Über den Heiligen Geist

Dass Gott nicht einfach nur eine eindimensionale Person ist wie wir Menschen, sondern „dreifaltig“, bestehend aus Gott, dem Vater, Gott dem Sohn und Gott, dem Heiligen Geist ist schon schwer zu verstehen. Dass der Vater, den Sohn „gezeugt“ (nicht geschaffen) kann man vielleicht noch nachvollziehen. Aber was ist dann der Hl. Geist, der uns Christen in der Taufe und vertiefend in der Firmung geschenkt wurde? Und wie wirkt sich der Hl. Geist aus? 

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Über die Gefahr der „modernen Bibelwissenschaft“ 

In meinem letzten Blogbeitrag „Wahre Liebe“ ging es um den „Guten Hirten“ (Joh 10,11f). Im engeren Sinn ist damit Jesus selbst gemeint, im weiteren jeder geistliche Leiter, der die Menschen tatsächlich zu Gott führt und nicht nur bloß beliebt bei den Menschen sein will. Anlass für diesen kurzen Artikel war der Unsinn, den viele heutige Theologen, aber auch Geistliche – aus verschiedenen Gründen – in Vorträgen, Predigten oder auch Büchern von sich geben. Oft werden da direkt oder indirekt  jahrhundertealte kirchliche Glaubenslehren als veraltet und falsch verworfen. Begründet wird das oft mit „neuen Erkenntnissen“ der modernen Bibelwissenschaft.

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Wahre Liebe 

In Joh 10,11ff spricht Jesus von der wahren Liebe, von der wahren Liebe eines geistlichen Leiters. Er nennt ihn in einem Gleichnis den „guten Hirten“ im Gegensatz zum „bezahlten Knecht“. Der gute Hirte ist angetrieben von seiner Liebe zu den Menschen, die er zum Glück, zum Heil führen will. Der bezahlte Knecht liebt vor allem sich selbst und will nur Ansehen und von den Menschen geliebt sein. Ihm geht es nicht wirklich um das Wohlergehen seiner Anvertrauten. 

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Jesus, das Reich Gottes und die Wunder 

Warum machte Jesus Wunder?

Warum heilte er Menschen?

Warum aber nur einige und nicht alle?

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Über das Ende der Welt 

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Eine gute Zusammenfassung zur  die Frage, wann das Ende der Welt kommt von Origenes (um 185-253), Priester und Theologe:

Als der Retter kam, war schon das Ende der Welt da. Er sagte es übrigens selbst, da er sich dem Ende der Zeiten zuordnete: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“ (Mt 4,17). Er hat den Tag des Weltendes aber aufgehalten und verzögert; er ließ ihn nicht kommen. Denn Gott Vater, der sah, dass das Heil der Völker nur durch Jesus gewirkt werden konnte, sprach zu ihm: „Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe, die Enden der Erde zum Eigentum“ (Ps 2,8). Bis zur Erfüllung dieser Verheißung des Vaters, bis zum Anwachsen der Kirchen der verschiedenen Nationen und bis zum Beitritt der „Heiden in voller Zahl“, damit zuletzt „ganz Israel gerettet“ sei (Röm 11,25) – bis dahin jener Tag hinausgeschoben, sein Eintreffen verzögert. Die Sonne der Gerechtigkeit (Mal 3,20) geht nie unter, sondern strahlt weiterhin das Licht der Wahrheit in die Herzen der Gläubigen hinein.

Wenn aber das Maß der Glaubenden voll ist, wenn das degenerierte und verdorbene Zeitalter der letzten Generation gekommen ist und wegen des Ausmaßes des Bösen „die Liebe vieler Menschen erkalten wird“ (vgl. Mt 24,12) […] dann „wird die Zeit verkürzt werden“ (vgl. Mt 24,22). Ja, der gleiche Herr kann in Zeiten des Heiles die Tage verlängern und die Dauer des Drangsals und des Verderbens verkürzen. Was uns betrifft, so „lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag“ (Röm 13,13) und die Werke des Lichts vollbringen, solange wir leben und sich für uns die Zeit des Lichts verlängert. (Homilien zu Josua, 11,3−4, zitiert aus Evangelium Tag für Tag)

Wie man die Bibel auslegt

Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer zeigt in seinem Kommentar zum Lukasevangelium, 7, 134 wie man die Bibel auslegt: 

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Glaube ohne Taten und Liebe macht nicht heilig

Im heutigen Evangelium (Lk 6,43-49) macht Jesus ganz klar, dass es nicht ausreicht, einfach an Gott zu glauben, sondern dass man auch dem Glauben entsprechend leben muss. Und zwar nicht irgendwie, oder wie man eben glaubt, dass es christlich und ok wäre, sondern (genau) so wie es Jesus gelehrt hat:

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Was Jesus über das „Gutmenschentum“ sagt

Im heutigen Evangeliumstext geht es um das Gleichnis der „törichten Jungfrauen“ (Mt 25,1-13). Die Jungfrauen bereiten sich auf die Hochzeit mit dem Bräutigam vor. Da der Bräutigam seine Braut (wie früher wohl üblich) irgendwann in der Nacht zur Trauung abholt, haben sie Öllampen, um den Weg zu beleuchten. Einige der Jungfrauen, die „törichten“ nämlich, haben jedoch nur die Lampen, aber kein Öl dabei. Das macht natürlich solange nichts wie der Bräutigam noch nicht da ist und man die Lampen noch nicht anzünden muss. Als der Bräutigam jedoch kam, wurde der Unterschied deutlich: ihre Lampen brannten nicht! Was will uns Jesus mit diesem Gleichnis nun sagen?

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