Um diese Frage geht es im Gleichnis von den “Talenten” in Mt 25,14-30. Jesus macht hier sehr deutlich wie entscheidend es ist, wofür wir unseren Reichtum (Geld, aber auch unsere Zeit, Talente etc.) verwenden.

Der Bischof Paulinus von Nola (355-431) gibt uns einige wichtige Erläuterungen dazu:
„Und was hast du, das du nicht empfangen hättest?“, sagt uns der heilige Paulus (1 Kor 4,7). Seien wir also nicht geizig mit unseren Gütern, wie wenn sie uns gehörten […] Man hat sie uns zur Verwaltung übergeben; wir gebrauchen einen gemeinsamen Reichtum, nicht den ewigen Besitz eines Eigentums. Wenn du erkennst, dass dieses Eigentum dir hier auf Erden nur für eine bestimmte Zeit gehört, dann kannst du im Himmel eine Besitzung erwerben, die nicht enden wird. Erinnere dich der Knechte im Evangelium, die Talente von ihrem Herrn bekamen, und dass der Herr bei seiner Rückkehr einem jeden von ihnen etwas zurückgegeben hat. Du wirst dann verstehen, dass es sehr viel mehr Erfolg verspricht, sein Geld auf dem Tisch des Herrn zu hinterlegen, damit es Ertrag bringt, als es mit nutzloser Treue aufzubewahren, ohne dass es dem Nutznießer etwas abwirft – und zwar zum großen Schaden des nutzlosen Knechts, dessen Strafe nur umso schwerer wiegen wird […] Legen wir also in die Hand des Herrn die Güter zurück, die wir von ihm bekommen haben. Wir besitzen tatsächlich nichts, was nicht ein Geschenk des Herrn ist, und wir leben nur deshalb, weil er es will. Was könnten wir als unser Eigentum betrachten, da wir dank einer gewaltigen und als außerordentlich sich erweisenden Schuldigkeit uns nicht einmal selbst gehören? Denn Gott hat uns geschaffen, aber er hat uns auch zurückgekauft. Seien wir also dankbar: Zurückgekauft um einen großen Preis, um den Preis des Blutes des Herrn, sind wir nicht mehr wertloses Zeug […] Geben wir dem Herrn zurück, was er uns geschenkt hat. Geben wir Ihm zurück, der in der Person eines jeden Armen empfängt. Geben wir mit Freude, um von ihm in Freuden zu empfangen, wie er es versprochen hat.(34. Brief, 2-4, zitiert aus Evangelium Tag für Tag)

 

Um diese Frage geht es im Gleichnis von den Talenten in Mt 25,14-30. Jesus macht hier sehr deutlich wie wichtig es ist worin wir in diesem Leben investieren.

Und was schreibt dazu der Bischof Paulinus von Nola (355-431)?

„Und was hast du, das du nicht empfangen hättest?“, sagt uns der heilige Paulus (1 Kor 4,7). Seien wir also nicht geizig mit unseren Gütern, wie wenn sie uns gehörten […] Man hat sie uns zur Verwaltung übergeben; wir gebrauchen einen gemeinsamen Reichtum, nicht den ewigen Besitz eines Eigentums. Wenn du erkennst, dass dieses Eigentum dir hier auf Erden nur für eine bestimmte Zeit gehört, dann kannst du im Himmel eine Besitzung erwerben, die nicht enden wird. Erinnere dich der Knechte im Evangelium, die Talente von ihrem Herrn bekamen, und dass der Herr bei seiner Rückkehr einem jeden von ihnen etwas zurückgegeben hat. Du wirst dann verstehen, dass es sehr viel mehr Erfolg verspricht, sein Geld auf dem Tisch des Herrn zu hinterlegen, damit es Ertrag bringt, als es mit nutzloser Treue aufzubewahren, ohne dass es dem Nutznießer etwas abwirft – und zwar zum großen Schaden des nutzlosen Knechts, dessen Strafe nur umso schwerer wiegen wird […] Legen wir also in die Hand des Herrn die Güter zurück, die wir von ihm bekommen haben. Wir besitzen tatsächlich nichts, was nicht ein Geschenk des Herrn ist, und wir leben nur deshalb, weil er es will. Was könnten wir als unser Eigentum betrachten, da wir dank einer gewaltigen und als außerordentlich sich erweisenden Schuldigkeit uns nicht einmal selbst gehören? Denn Gott hat uns geschaffen, aber er hat uns auch zurückgekauft. Seien wir also dankbar: Zurückgekauft um einen großen Preis, um den Preis des Blutes des Herrn, sind wir nicht mehr wertloses Zeug […] Geben wir dem Herrn zurück, was er uns geschenkt hat. Geben wir Ihm zurück, der in der Person eines jeden Armen empfängt. Geben wir mit Freude, um von ihm in Freuden zu empfangen, wie er es versprochen hat.(34. Brief, 2-4, zitiert aus Evangelium Tag für Tag)