Heute beginnt die Fastenzeit. Und ehrlich gesagt: Mein erster Gedanke war ziemlich schlicht.
Ich faste heute eben. Vielleicht verzichte ich bewusst auf etwas. Vielleicht spende ich etwas Geld. Und am Abend gehe ich in den Gottesdienst und lasse mir das Aschekreuz auf die Stirn zeichnen.
Ansonsten hätte ich den Tag wahrscheinlich ganz normal verbracht.
Doch dann wurde mir bewusst: Aschermittwoch ist eigentlich mehr als eine Pflichtübung.
Es geht nicht nur darum, weniger zu essen oder auf etwas zu verzichten. Es geht um die Frage: Wie verwende ich meine Zeit?
Wofür lebe ich eigentlich? Was füllt meine Tage – und was bleibt vielleicht zu kurz?
Ich habe versucht, mir heute bewusst etwas mehr Zeit für Gott zu nehmen. Nicht spektakulär. Und ehrlich gesagt: Es hat auch nur leidlich geklappt.
Aber allein die Entscheidung, darüber nachzudenken, hat etwas verändert. Der Tag war nicht einfach „wie immer“.
Vielleicht beginnt Fasten genau dort: nicht beim äußeren Verzicht, sondern bei einer inneren Neuorientierung.
Ich nehme mir vor, die kommenden Wochen bewusster mit geistlichen Dingen zu verbringen. Mehr Stille. Mehr Gebet. Mehr Nachdenken darüber, was wirklich trägt.
Und was könnte diese Fastenzeit für dich persönlich verändern?
Hinweis: Der Text zu meinen Gedanken und das Titelbild wurden mit Unterstützung einer KI erstellt.
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