Naturwissenschaft ist eine wichtige und wertvolle Wissenschaft. Nur, wenn sie dazu führt, dass man Gott als eigentlichen Urheber der Natur ablehnt und der Natur selbst die göttlichen Eigenschaften zuschreibt (Stichwort Evolution), dann macht man die Natur selbst zu Gott.
Man betet die Natur zwar meist nicht explizit an, aber implizit und zwar durch den Glauben, dass die Natur selbst ohne Zutun von Gott zu solchen wunderbaren Schöpfungen in der Lage wäre.
Jeder Mensch kann seinem Mitmenschen irgendwie nützen oder helfen. Jeder wird gebraucht!
Wir haben alle irgendwelche Talente, Fähigkeiten, Güter oder einfach nur Zeit, die wir für andere einsetzen können. Vor allem wir Christen dürfen da keine Ausreden haben oder eine falsche Bescheidenheit vorschieben. Jeder kann und muss helfen, unsere Welt, unsere Stadt und unsere (Pfarr-) Gemeinde lebenswerter zu machen und die Liebe Gottes zu verbreiten.
Seit Wochen habe ich mir nun schon vorgenommen, mal wieder Beichten zu gehen. Nicht, dass mir das besonders Spaß machen würde. Aber ich weiß, dass es mir gut tut und Jesus sich darüber freut. Ohne regelmäßiger Beichte kann ich geistlich nicht wirklich “fit bleiben”. Die “geistlichen Muskeln” würden erschlaffen und meine Kraft, mich gegen das Böse zu wehren schwinden.
Und es gibt doch noch coole katholische Rapper! 😉
Ein Schulkamerad unseres 6-jährigen Sohnes Lennart fragte letztens seine Religionslehrerin: “Bist Du in Jesus verknallt?”. Sie antwortete darauf “Ja, ich habe Jesus schon sehr lieb.” Damit wäre eigentlich alles gesagt. Darum geht es im christlichen Glauben! In Jesus verliebt zu sein! Nicht umsonst lautet das erste Gebot, Gott zu lieben mit all unserer Kraft (vgl. Mk 12,30).
Wir Christen haben einen Auftrag. Den haben wir uns nicht selbst gegeben, sondern von Jesus Christus erhalten. Jesus erwartet, dass wir den Auftrag, ein Licht in dieser Welt zu sein und Menschen für Gott zu retten (im Rahmen unsere Möglichkeiten) ausführen. Das ist, was Jesus mit dem Gleichnis vom Licht auf dem Leuchter in Lk, 8,1 6-18 meint.
Gott ist gut und meint es gut mit uns, auch wenn unsere Leben anders oder viel schwieriger oder schmerzhafter verläuft als wir uns das wünschen. Das habe ich oft selbst so erlebt. Vieles kann aber auch ich nicht wirklich verstehen und muss in diesen Fällen (Gott) einfach glauben.
… wird von Juliana von Norwich (1342-nach 1416) folgendermaßen beschrieben:
“Die Kirche ist das Ziel aller Dinge” und das “im Mysterium bereits gegenwärtige Reich Christi”. Das ist katholischer Glaube (was leider viele moderne katholische Theologen bestreiten wollen).
Auch wenn die Kirche aus Sündern besteht, ist sie ein göttliches Werk und sollte aus Liebe und Respekt vor Gott in Ehre gehalten werden.
“Die Kirche ist das Ziel aller Dinge” und das “im Mysterium bereits gegenwärtige Reich Christi”. Das ist katholischer Glaube (auch wenn das heute leider viele katholische Theologen bestreiten).