Über die Versöhnungsbereitschaft

Cyprian (um 200-258), Bischof von Karthago und Märtyrer über die Versöhnungsbereitschaft:

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Über die Vergebung

Die Vergebung ist das Gesetz

Der liebe Gott wird nur denjenigen vergeben, die ihrerseits auch vergeben haben: Das ist das Gesetz Gottes. Die Heiligen nähren keinen Hass, keinen Vergeltungsgedanken in ihren Herzen: sie vergeben alles und meinen immer, sie verdienten weitaus mehr, wegen der vielen Kränkungen, die sie dem lieben Gott angetan haben. Sobald man seinen Nächsten hasst, gibt uns Gott diesen Hass an uns zurück: es ist ein Wesenszug, der sich gegen uns selbst richtet. Neulich sagte ich jemandem: „Wollen Sie denn gar nicht in den Himmel kommen, dass Sie diesen Mann nicht mehr sehen wollen?“, der antwortete: „Oh, doch […], aber wir werden versuchen, weit voneinander entfernt zu sein, um uns nicht ansehen zu müssen.“ Diese Mühe können sich die Beiden sparen: denn das Tor zum Himmel ist für jeglichen Hass verschlossen. Im Himmel gibt es keine Rachegelüste. Außerdem werden die guten und demütigen Herzen, die Beschimpfungen und Verleumdungen mit Freude oder Indifferenz ertragen, schon hier auf Erden das Paradies erleben und jene, die Rachegefühle mit sich herumtragen, unglücklich sein. Das Abwehrmittel gegen den Versucher, wenn er in uns Rachegefühle gegen die, die uns weh tun, hochkommen lässt, ist, auf der Stelle für sie zu beten. Und dadurch gelingt es, das Böse mit dem Guten zu besiegen, und genauso machen es die Heiligen. (​Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786-1859), Priester, Pfarrer von Ars, zitiert aus Evangelium Tag für Tag). 

Über das Fasten

Isaak der Syrer (7. Jh.), Mönch in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, schreibt über das Fasten in „Asketische Reden, 1. Serie, Nr. 85“:

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Das Lied der Liebe

Das Lied der Liebe

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Über die Heilung

Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer schreibt in „Predigt über die Psalmen 102,5−6″ sehr ermutigend über die Heilung:

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Es geht um Jesus!

Um was geht es eigentlich im christlichen Glauben?

In manchen Gottesdiensten bzw. Predigten habe ich den Eindruck, dass es „nur“ darum geht ein guter Mensch zu sein oder zu werden. Da geht es um Fairness, Hilfe für Bedürftige und Solidarität mit den Schwachen. Alles nicht falsch, aber brauche ich dazu einen Glauben an Gott? Geht das nicht auch ohne?

Oder es wird gesagt, dass Gott uns im Leben begleitet, auch in schweren Zeiten. Auch nicht falsch. Aber ist das alles?

Oder es wird betont, dass Gott uns bedingungslos liebt und uns annimmt wie wir sind. Auch richtig. Aber gibt es nicht auch etwas zu verändern? [Read more…]

Über das Ende der Welt 

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Eine gute Zusammenfassung zur  die Frage, wann das Ende der Welt kommt von Origenes (um 185-253), Priester und Theologe:

Als der Retter kam, war schon das Ende der Welt da. Er sagte es übrigens selbst, da er sich dem Ende der Zeiten zuordnete: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“ (Mt 4,17). Er hat den Tag des Weltendes aber aufgehalten und verzögert; er ließ ihn nicht kommen. Denn Gott Vater, der sah, dass das Heil der Völker nur durch Jesus gewirkt werden konnte, sprach zu ihm: „Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe, die Enden der Erde zum Eigentum“ (Ps 2,8). Bis zur Erfüllung dieser Verheißung des Vaters, bis zum Anwachsen der Kirchen der verschiedenen Nationen und bis zum Beitritt der „Heiden in voller Zahl“, damit zuletzt „ganz Israel gerettet“ sei (Röm 11,25) – bis dahin jener Tag hinausgeschoben, sein Eintreffen verzögert. Die Sonne der Gerechtigkeit (Mal 3,20) geht nie unter, sondern strahlt weiterhin das Licht der Wahrheit in die Herzen der Gläubigen hinein.

Wenn aber das Maß der Glaubenden voll ist, wenn das degenerierte und verdorbene Zeitalter der letzten Generation gekommen ist und wegen des Ausmaßes des Bösen „die Liebe vieler Menschen erkalten wird“ (vgl. Mt 24,12) […] dann „wird die Zeit verkürzt werden“ (vgl. Mt 24,22). Ja, der gleiche Herr kann in Zeiten des Heiles die Tage verlängern und die Dauer des Drangsals und des Verderbens verkürzen. Was uns betrifft, so „lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag“ (Röm 13,13) und die Werke des Lichts vollbringen, solange wir leben und sich für uns die Zeit des Lichts verlängert. (Homilien zu Josua, 11,3−4, zitiert aus Evangelium Tag für Tag)

2. Ökumenischer Lobpreisabend

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Am kommenden Samstag, den 5. November 2016 findet in der Christus König Kirche Oeffingen (Fellbach bei Stuttgart) zum zweiten Mal der Ökumenische Lobpreisabend statt.

Der multimediale Gottesdienst mit geistlichen Impulsen zum Thema „Der Heilige Geist in der Kirche“ wird mit projizierten Bildern und Lobpreismusik untermalt.

Die Lobpreisband der Mennonitengemeinde und der Ökumenische Kirchenchor Oeffingen sorgen für die musikalische Gestaltung.

Veranstalter sind die kath., ev. Kirche und die Mennoniten-Gemeinde Oeffingen.

Der Eintritt ist frei.